So bekommen Sie Ihr Wunschgehalt!

Sie zerbrechen sich schon länger den Kopf, wie Sie das Thema Gehalt bei Ihrem Vorgesetzten ansprechen sollen?

So bekommen Sie Ihr Wunschgehalt!

Sie zerbrechen sich schon länger den Kopf, wie Sie das Thema Gehalt bei Ihrem Vorgesetzten ansprechen sollen?
Wer eine Gehaltserhöhung will, muss seinen Arbeitgeber davon überzeugen, dass er mehr wert ist. Neben Verhandlungsgeschick sollte jeder im Gehaltsgespräch flexibel sein für den Fall, dass das Unternehmen keinen Spielraum für eine monetäre Verbesserung hat. Stepstone hat ein paar Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung oder vorstellbare Alternativen zusammengestellt.

1. Gute Vorbereitung

Vor dem Gehaltsgespräch sollten Sie sich unbedingt über Ihr Ziel Gedanken machen. Wie viel Gehalt wollen Sie und wie viel Geld wollen Sie zumindest fordern. Sollte das Unternehmen Ihnen kein höheres Gehalt anbieten können, wären Sie dann auch mit einer Zusatzleistung oder einer Fortbildung zufrieden? Stellen Sie sich vor, wie Ihr Verhandlungspartner möglicherweise reagieren könnte und spielen Sie durch wie Sie damit umgehen wollen. Der wichtigste Punkt in der Vorbereitung ist allerdings, die konkrete Formulierung Ihrer Wünsche und überzeugende Argumente dafür, dass Sie ein höheres Gehalt verdienen.

2. Realistische Ziele

Es ist das Geben und Nehmen, was den Erfolg einer Verhandlung letztlich ausmacht. Sie wollen etwas bekommen, dafür müssen Sie auch etwas geben. Am Ende sollten beide Seiten mit dem Ergebnis zufrieden sein. Damit Sie nicht enttäuscht aus dem Gespräch gehen, ist es wichtig ein realistisches Ziel zu verfolgen. Es ist eher unwahrscheinlich, wenn Sie eine Gehaltssteigerung von 10 Prozent anstreben, dass Sie diese auch bekommen. Bereiten Sie akzeptable Alternativen vor, die mit Ihrer aktuellen Stellung vereinbar sind.

3. Flexibilität und Willensstärke

Gut zu verhandeln bedeutet, einerseits stark und beharrlich zu sein und sich nicht allzu leicht entmutigen zu lassen, andererseits aber auch Verständnis für den Gesprächspartner und Flexibilität aufzubringen. Sie sollten in der Lage sein, auf eine veränderte Situation zu reagieren und kreative Alternativvorschläge zu machen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Brötchengeber davon überzeugen können, der Gehaltserhöhung zuzustimmen:

  • Schaffen Sie ein offenes, positives Klima, indem Sie positiv und engagiert auf konstruktive Vorschläge der Gegenseite zu Ihrem Gehalt reagieren.
  • Nehmen Sie sich die Zeit zum Verhandeln und um über Vorschläge nachzudenken. Sagen Sie niemals “nie”.
  • Stellen Sie den Nutzen für das Unternehmen in den Vordergrund und betonen Sie dass Sie eine Win-win-Situation herstellen wollen.
  • Stellen Sie der Gegenseite Fragen wie “Was halten Sie davon, wenn …” oder “Was würden Sie tun?”, so können Sie den Standpunkt Ihres Gesprächspartners besser einschätzen.

4. Sackgasse? Vertagen

Falsche Bescheidenheit und schlechten Argumente haben bei der Gehaltsverhandlung keinen Platz. Sagen Sie zu Gesprächsbeginn klar und deutlich, was Sie sich vorstellen und machen Sie deutlich wo Ihre Grenzen sind. Bleiben Sie aber beweglich, denn sonst könnte das Gespräch ziemlich schnell in einer Sackgasse landen. Sollte es doch passieren, dass Sie in eine Patt-Stellung schlittern oder Sie sich mit einem Gehalt abfinden müssten, mit dem Sie unzufrieden sind, vertagen Sie die Verhandlungen lieber auf einen späteren Zeitpunkt.

5. Klare Vereinbarungen

Hin und wieder kommt es vor, dass die verschiedenen Gesprächsparteien den Ausgang einer Verhandlung unterschiedlich interpretieren. Während Sie etwa der Meinung sind, dass Ihr Gegenüber ein höheres Gehalt in Erwägung zieht, meint dieser womöglich er hätte deutlich gemacht, dass er Ihr Gehalt zum jetzigen Zeitpunkt nicht anheben wird. Diese Unklarheit in der Kommunikation kann später Probleme mit sich bringen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass das Verhandlungsergebnis schriftlich festgehalten wird und dass alle Beteiligten schriftlich zustimmen. Wiederholen Sie am Ende des Gesprächs noch einmal, was vereinbart wurde.

 

Bildnachweis: Xesai/Quelle: istockphoto.com

Wer eine Gehaltserhöhung will, muss seinen Arbeitgeber davon überzeugen, dass er mehr wert ist. Neben Verhandlungsgeschick sollte jeder im Gehaltsgespräch flexibel sein für den Fall, dass das Unternehmen keinen Spielraum für eine monetäre Verbesserung hat. Stepstone hat ein paar Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung oder vorstellbare Alternativen zusammengestellt.

1. Gute Vorbereitung

Vor dem Gehaltsgespräch sollten Sie sich unbedingt über Ihr Ziel Gedanken machen. Wie viel Gehalt wollen Sie und wie viel Geld wollen Sie zumindest fordern. Sollte das Unternehmen Ihnen kein höheres Gehalt anbieten können, wären Sie dann auch mit einer Zusatzleistung oder einer Fortbildung zufrieden? Stellen Sie sich vor, wie Ihr Verhandlungspartner möglicherweise reagieren könnte und spielen Sie durch wie Sie damit umgehen wollen. Der wichtigste Punkt in der Vorbereitung ist allerdings, die konkrete Formulierung Ihrer Wünsche und überzeugende Argumente dafür, dass Sie ein höheres Gehalt verdienen.

2. Realistische Ziele

Es ist das Geben und Nehmen, was den Erfolg einer Verhandlung letztlich ausmacht. Sie wollen etwas bekommen, dafür müssen Sie auch etwas geben. Am Ende sollten beide Seiten mit dem Ergebnis zufrieden sein. Damit Sie nicht enttäuscht aus dem Gespräch gehen, ist es wichtig ein realistisches Ziel zu verfolgen. Es ist eher unwahrscheinlich, wenn Sie eine Gehaltssteigerung von 10 Prozent anstreben, dass Sie diese auch bekommen. Bereiten Sie akzeptable Alternativen vor, die mit Ihrer aktuellen Stellung vereinbar sind.

3. Flexibilität und Willensstärke

Gut zu verhandeln bedeutet, einerseits stark und beharrlich zu sein und sich nicht allzu leicht entmutigen zu lassen, andererseits aber auch Verständnis für den Gesprächspartner und Flexibilität aufzubringen. Sie sollten in der Lage sein, auf eine veränderte Situation zu reagieren und kreative Alternativvorschläge zu machen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Brötchengeber davon überzeugen können, der Gehaltserhöhung zuzustimmen:

  • Schaffen Sie ein offenes, positives Klima, indem Sie positiv und engagiert auf konstruktive Vorschläge der Gegenseite zu Ihrem Gehalt reagieren.
  • Nehmen Sie sich die Zeit zum Verhandeln und um über Vorschläge nachzudenken. Sagen Sie niemals “nie”.
  • Stellen Sie den Nutzen für das Unternehmen in den Vordergrund und betonen Sie dass Sie eine Win-win-Situation herstellen wollen.
  • Stellen Sie der Gegenseite Fragen wie “Was halten Sie davon, wenn …” oder “Was würden Sie tun?”, so können Sie den Standpunkt Ihres Gesprächspartners besser einschätzen.

4. Sackgasse? Vertagen

Falsche Bescheidenheit und schlechten Argumente haben bei der Gehaltsverhandlung keinen Platz. Sagen Sie zu Gesprächsbeginn klar und deutlich, was Sie sich vorstellen und machen Sie deutlich wo Ihre Grenzen sind. Bleiben Sie aber beweglich, denn sonst könnte das Gespräch ziemlich schnell in einer Sackgasse landen. Sollte es doch passieren, dass Sie in eine Patt-Stellung schlittern oder Sie sich mit einem Gehalt abfinden müssten, mit dem Sie unzufrieden sind, vertagen Sie die Verhandlungen lieber auf einen späteren Zeitpunkt.

5. Klare Vereinbarungen

Hin und wieder kommt es vor, dass die verschiedenen Gesprächsparteien den Ausgang einer Verhandlung unterschiedlich interpretieren. Während Sie etwa der Meinung sind, dass Ihr Gegenüber ein höheres Gehalt in Erwägung zieht, meint dieser womöglich er hätte deutlich gemacht, dass er Ihr Gehalt zum jetzigen Zeitpunkt nicht anheben wird. Diese Unklarheit in der Kommunikation kann später Probleme mit sich bringen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass das Verhandlungsergebnis schriftlich festgehalten wird und dass alle Beteiligten schriftlich zustimmen. Wiederholen Sie am Ende des Gesprächs noch einmal, was vereinbart wurde.

 

Bildnachweis: Xesai/Quelle: istockphoto.com

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