Gehaltspoker im Bewerbungsgespräch

Mit diesen Tipps haben Sie in Gehaltsverhandlungen ein Ass im Ärmel

Gehaltspoker im Bewerbungsgespräch

Mit diesen Tipps haben Sie in Gehaltsverhandlungen ein Ass im Ärmel
Im Bewerbungsinterview, kann es passieren, dass Sie das bisherige Gehalt oder Ihre Gehaltsvorstellungen nennen müssen. Damit stehen das ganze Gespräch unter dem Druck, beweisen zu müssen, das geforderte Gehalt auch wert zu sein. So geht es anders!

Nur selten lässt sich der Gehaltsrahmen vor dem Gespräch herausfinden. Wer sich zu früh auf einen Betrag unter der Grenze festnageln lässt, verspielt alle Chancen, das Maximum aus den Gehaltsverhandlungen herauszuholen. Wird die Entlohnung hingegen erst ganz am Schluss thematisiert, kennt der Personalist bereits Ihre Vorzüge und Qualitäten und ist nun vielleicht eher bereit, einem höheren Gehalt zuzustimmen.

Um sich langsam an das Zielgehalt heranzutasten, müssen Sie folgendes herausfinden:

  • Welches Ansehen genießt die vakante Position bei Ihrem Verhandlungspartner?
  • Wie verantwortungsvoll ist der Tätigkeitsbereich?
  • Mit welchen Kompetenzen und Zuständigkeiten ist er verbunden?
  • Welche Leistung erwartet Ihr Verhandlungspartner von Ihnen?

Mit viel Fingerspitzengefühl lässt sich so einschätzen, wie hoch Sie ‘pokern’ können.


Die passende Antwort

Wenn der Interviewer am Gesprächsbeginn aber nicht locker lässt, empfiehlt sich mittels folgender Antworten auszuweichen:

  • “Im Vergleich zu anderen Leistungsträgern des Unternehmens möchte ich gerecht bezahlt werden.”
  • “Ich möchte mich in einem so frühen Stadium des Gesprächs zu so einem sensiblen Punkt noch nicht äußern.”
  • “Ich habe noch immer eine Verpflichtung gegenüber meinem aktuellen Arbeitgeber und ich stehe zu meinen Verpflichtungen” (damit unterstreichst du deine Loyalität, woran auch ein zukünftiger Arbeitgeber Interesse haben sollte).

Zu früh festgelegt

Haben Sie sich dennoch zu früh auf eine Summe festgelegt und möchten diese nachbessern, können Sie noch fringe benefits einbringen. Zusatzleistungen aus vorherigen Dienstverhältnissen, die im neuen Angebot nicht enthalten sind, können einfach in einen passenden Betrag umgerechnet werden, der die Gesamtsumme des Gehalts wieder erhöht.

Aber Achtung: Unwahre Angaben sind dabei verboten und sie werden meistens aufgedeckt.

 

Bildnachweis: Zolnierek/ Quelle: istockphoto.com

Im Bewerbungsinterview, kann es passieren, dass Sie das bisherige Gehalt oder Ihre Gehaltsvorstellungen nennen müssen. Damit stehen das ganze Gespräch unter dem Druck, beweisen zu müssen, das geforderte Gehalt auch wert zu sein. So geht es anders!

Nur selten lässt sich der Gehaltsrahmen vor dem Gespräch herausfinden. Wer sich zu früh auf einen Betrag unter der Grenze festnageln lässt, verspielt alle Chancen, das Maximum aus den Gehaltsverhandlungen herauszuholen. Wird die Entlohnung hingegen erst ganz am Schluss thematisiert, kennt der Personalist bereits Ihre Vorzüge und Qualitäten und ist nun vielleicht eher bereit, einem höheren Gehalt zuzustimmen.

Um sich langsam an das Zielgehalt heranzutasten, müssen Sie folgendes herausfinden:

  • Welches Ansehen genießt die vakante Position bei Ihrem Verhandlungspartner?
  • Wie verantwortungsvoll ist der Tätigkeitsbereich?
  • Mit welchen Kompetenzen und Zuständigkeiten ist er verbunden?
  • Welche Leistung erwartet Ihr Verhandlungspartner von Ihnen?

Mit viel Fingerspitzengefühl lässt sich so einschätzen, wie hoch Sie ‘pokern’ können.


Die passende Antwort

Wenn der Interviewer am Gesprächsbeginn aber nicht locker lässt, empfiehlt sich mittels folgender Antworten auszuweichen:

  • “Im Vergleich zu anderen Leistungsträgern des Unternehmens möchte ich gerecht bezahlt werden.”
  • “Ich möchte mich in einem so frühen Stadium des Gesprächs zu so einem sensiblen Punkt noch nicht äußern.”
  • “Ich habe noch immer eine Verpflichtung gegenüber meinem aktuellen Arbeitgeber und ich stehe zu meinen Verpflichtungen” (damit unterstreichst du deine Loyalität, woran auch ein zukünftiger Arbeitgeber Interesse haben sollte).

Zu früh festgelegt

Haben Sie sich dennoch zu früh auf eine Summe festgelegt und möchten diese nachbessern, können Sie noch fringe benefits einbringen. Zusatzleistungen aus vorherigen Dienstverhältnissen, die im neuen Angebot nicht enthalten sind, können einfach in einen passenden Betrag umgerechnet werden, der die Gesamtsumme des Gehalts wieder erhöht.

Aber Achtung: Unwahre Angaben sind dabei verboten und sie werden meistens aufgedeckt.

 

Bildnachweis: Zolnierek/ Quelle: istockphoto.com

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