
International Recruiting meistern: So gewinnst du Talente weltweit
Der Markt für passende Fachkräfte in Österreich wird nicht einfacher. Offene Stellen bleiben länger unbesetzt, der Druck im Recruiting steigt. Internationale Talente sind eine reale Chance, doch Bürokratie, Visa, Anerkennungen und fehlende Zeit schrecken viele Unternehmen ab.
Genau hier unterstützen wir: Wir führen dich strukturiert in das Thema International Recruiting ein und zeigen dir, wie du sicher und planbar vorgehst. Schritt für Schritt. Ohne Überforderung.
Recruiter*innen, die International Recruiting jetzt gezielt angehen, profitieren gleich mehrfach:
- Orientierung gewinnen: Du weißt, welche Schritte wirklich relevant sind und vermeidest unnötige Umwege.
- Aufwand reduzieren: Du nutzt Tools und klare Prozesse, um Bürokratie, Zielländer und Anforderungen beherrschbar zu machen.
- Sicherheit aufbauen: Du triffst fundierte Entscheidungen und kommst schneller in die Umsetzung.
Jetzt zählt Tempo: Damit dir internationale Talente nicht entgehen
Fachkräftemangel und Arbeiterlosigkeit wachsen. Gleichzeitig fehlt im Recruiting oft genau das, was du am meisten brauchst: Zeit. International Recruiting kann dir neue Talent-Pools erschließen, um dringend benötigtes Fachwissen für dein Unternehmen zu gewinnen und die Skills Gap zu schließen. Allerdings wächst auch die Konkurrenz: Mehr als die Hälfte der befragten Recruiter*innen plant in 2026 aktive Schritte im International Recruiting.
Damit das nicht nach zusätzlicher Komplexität klingt, musst du die typischen Stolpersteine kennen und früh einplanen, um vorne mitzuspielen. Die größten Herausforderungen für Unternehmen:
1
Die nächsten Schritte sind unklar, und der Aufwand wird oft unterschätzt
Lösung: Unser How-to-Guide gibt dir eine klare Roadmap. Du gehst Schritt für Schritt durch Profil, Zielländer, Prozess, Recht und Onboarding.
2
Bürokratie bremst, weil Zuständigkeiten und Anforderungen unklar sind
Lösung: Mit dem Stepstone-Bürokratie-Navigator weißt du sofort, was als Nächstes ansteht. Du bekommst einen klaren Ablauf und die wichtigsten Dokumente auf einen Blick, damit du schneller vorankommst und weniger Rückfragen hast.
Dein Guide für deine internationale Recruiting-Strategie
Um den Fachkräftebedarf jetzt und in Zukunft zu decken, gewinnt International Recruiting in Österreich spürbar an Bedeutung. Das zeigt auch unsere Stepstone Studie International Recruiting in Österreich, die im Dezember 2025 erschienen ist. Von den befragten Recruiter*innen gaben
- 82 % an, International Recruiting wird in Zukunft wichtiger werden.
- 81 % an, International Recruiting könne dabei helfen, dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken.
- 77 % an, International Recruiting ermögliche Zugang zu Kompetenzen, die am österreichischen Arbeitsmarkt schwer zu finden sind.
Die gute Nachricht: Österreich bringt dafür beste Voraussetzungen mit und zählt bereits zu den Top-15-Arbeitgeber-Destinationen weltweit. Der Markt für potenzielle Fachkräfte ist zudem groß: Wir haben 150.000 Menschen in 188 Ländern weltweit befragt und jede*r Zweite würde für einen attraktiven Job ins Ausland gehen.

Unsere Daten zeigen: 56 % der Recruiter*innen nennen den Fachkräftemangel als Hauptgrund für International Recruiting. Über ein Drittel nennt daneben strategische oder ökonomische Motive.
Anna Wittich, Insights & Research Managerin
Wo liegen die größten Hürden?
Unsere Studie zeigt klar: Die Herausforderungen im International Recruiting sind lösbar. Die Top-3-Hürden, die Recruiter*innen nennen:
- Anerkennung ausländischer Qualifikationen: Zwischen 37 und 42 % der Befragten bewerten diesen Punkt als große bzw. sehr große Hürde.
- Administrative Prozesse und lange Bearbeitungszeiten: 71 % der Befragten sehen hierin eine große Hürde.
- Mangel an geeigneten Bewerbungen: 39 % der Befragten stufen diesen Aspekt als große bzw. sehr große Hürde ein.
Welche fünf Faktoren würden das internationale Rekrutieren am meisten erleichtern?
Im Rahmen einer Top-5-Abfrage mit Mehrfachnennungen gaben die befragten Recruiter*innen an, welche Faktoren sie zu den fünf wichtigsten Erleichterungen im internationalen Recruiting zählen.
Dazu gehören insbesondere:
- klarere rechtliche Rahmenbedingungen,
- vereinfachten Visa-Prozesse,
- zentrale Anlaufstelle,
- vereinfachte Anerkennung von Qualifikationen sowie
- finanzieller Förderung bzw. Zuschüsse für Unternehmen.

Du musst kein Profi sein, um international zu rekrutieren. Du brauchst einen klaren Weg und die richtigen Tools. Stepstone begleitet dich dabei, vom ersten Schritt bis zur erfolgreichen Integration.
- Orientierung: Was du wann klären solltest, damit du dich nicht verzettelst.
- Praxis: Konkrete Vorlagen, Checklisten und Beispiele, die du direkt übernehmen kannst.
- Sicherheit: Klare Hinweise zu den Punkten, an denen sich rechtliche Fragen typischerweise stellen.

Mach dein Unternehmen fit für International Recruiting
Unsere Webinare begleiten dich Schritt für Schritt bei der Rekrutierung internationaler Talente – praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar. So sicherst du dir einen Vorsprung im Wettbewerb um die besten Fachkräfte.
Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen erfolgreichen Recruiting-Prozess internationaler Fachkräfte
Bevor du international rekrutierst, braucht es ein solides Fundament: Welche Skills suchst du wirklich? In welchen Ländern findest du diese Talente? Wie gestaltest du den Bewerbungsprozess? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten? Und wie sorgst du dafür, dass neue Mitarbeiter*innen nicht nur starten, sondern bleiben?
Genau hier setzt die Schritt-für-Schritt-Anleitung an. Sie zeigt dir, welche Vorbereitungen entscheidend sind, damit International Recruiting für dich planbar wird und du sicher ans Ziel kommst – und nicht zuletzt dein Unternehmen attraktiv für Fachkräfte aus dem Ausland macht:
Schritt 1: Anforderungsprofil schärfen
- Definiere die Skills, die wirklich zählen
- Setze realistische Sprachanforderungen
- Prüfe, ob eine englischsprachige Arbeitsumgebung möglich ist
Schritt 2: Zielländer identifizieren
- Lege Märkte fest, die zu deiner Rolle und Branche passen
- Nutze Marktdaten und Beratung, zum Beispiel ABA Work for Austria
- Denk auch an virtuelle Mobilität, wenn Umzug nicht nötig ist
Schritt 3: Rechtliche Rahmenbedingungen klären
- Kläre früh, ob Aufenthaltstitel oder Arbeitsbewilligung relevant sind
- Plane den Prozess so, dass du Zeitpuffer hast
- Nutze Factsheets, Webinare und den Bürokratie-Navigator, um nichts zu übersehen
Schritt 4: Digitalen Bewerbungsprozess festlegen
- Definiere, welche Schritte digital laufen, zum Beispiel Video-Interviews
- Kommuniziere den Prozess klar und früh
- Schaffe Vertrauen durch transparente Timelines und regelmäßige Updates
Schritt 5: Stellenanzeige international ausrichten
- Sei klar zu Aufgaben, Skills und Arbeitsbedingungen
- Gib Infos zu Brutto-Netto-Logik, Sozialversicherung sowie 13. und 14. Gehalt
- Sag deutlich, welche Unterstützung du bietest, zum Beispiel bei Wohnung, Behördenwegen oder Arbeitserlaubnis
Schritt 6: Einstellung und Onboarding strukturieren
- Preboarding: Alle wichtigen Infos vorab, idealerweise in Muttersprache oder auf Englisch
- Onboarding: Einarbeitung und interkulturelles Training
- Integration: Buddy-System und Sprachtraining, damit dein Talent nicht nur ankommt, sondern bleibt

How-to-Guide für International Recruiting
Deine Roadmap für Profil, Zielländer, Prozess, internationale Stellenanzeige und Onboarding.
Wer sollte jetzt handeln?
Viele Recruiter*innen und HR-Verantwortliche in Österreich spüren, dass die bisherigen Wege im Recruiting nicht mehr ausreichen. Wenn du regelmäßig nach Skills suchst, die am heimischen Arbeitsmarkt kaum verfügbar sind, stehst du vor genau dieser Herausforderung. Vielleicht weißt du, dass internationale Talente eine Chance sind, doch der Einstieg wirkt unübersichtlich oder zu komplex. Oder du hast bereits erste Erfahrungen gesammelt und merkst, dass Bürokratie, Prozesse und fehlende Orientierung dich ausbremsen.
Genau dann bist du hier richtig. Wir helfen dir dabei, International Recruiting strukturiert anzugehen, Klarheit über die nächsten Schritte zu gewinnen und den Aufwand planbar zu machen, ohne jedes Mal bei null zu starten.

Der Markt wird nicht einfacher – wer heute losgeht, ist morgen im Vorteil. Dabei musst du kein Profi sein. Mit den richtigen Tools und klaren Wegweisern wird aus dem Abenteuer schnell Routine. Internationales Recruiting lohnt sich.
Nikolai Dürhammer, Managing Director Österreich & Schweiz

Unsere Tipps zur Umsetzung
- Starte klein, statt perfekt: Beginne mit einer Rolle oder einem Team, um Aufwand und Machbarkeit realistisch einzuschätzen.
- Kläre Bürokratie früh: Nutze den Stepstone-Bürokratie-Navigator (ab März erhältlich), um die wichtigsten Dokumente und nächsten Schritte von Anfang an sauber zu planen.
- Mach das Ankommen planbar: Bereite Preboarding und Onboarding so vor, dass internationale Talente schnell Orientierung bekommen und langfristig bleiben.
Dein Gewinn, wenn du handelst
Wenn du jetzt startest, gewinnst du Zeit, Handlungssicherheit und Zugang zu mehr Talenten. Du baust Routine auf, bevor der Weg noch anspruchsvoller wird.
- Du schließt den Skills-Gap: 8 von 10 sehen internationalen Recruiting-Zugang zu Skills, die am österreichischen Markt schwer zu finden sind.
- Du baust Zukunftssicherheit auf: 4 von 5 erwarten, dass internationales Recruiting in Zukunft wichtiger wird.
- Du profitierst von Erfahrung: 77 % bewerten die Integration internationaler Mitarbeitender als erfolgreich.
- Du setzt auf Chancen statt Engpässe: Jede*r Zweite würde für einen attraktiven Job ins Ausland gehen.
Mit Stepstone internationale Talente rekrutieren.
Nutze die Expertise von Stepstone mit über 20 Jahren Erfahrung in der weltweiten Rekrutierung von Fach- und Führungskräften.
Dein Risiko, wenn du nicht handelst
Wenn du nicht – oder zu spät – startest, bleibt der Druck im Recruiting hoch. Offene Stellen kosten Zeit, und die Suche dreht sich schneller im Kreis. Typische Folgen:
- Du bleibst in einem immer engeren Talentmarkt und verlierst Zeit in wiederkehrenden Suchschleifen.
- Du verpasst Skills, die international verfügbar sind, lokal aber schwer zu finden bleiben.
- Du startest später unter größerem Druck. Dann fühlt sich jeder Schritt komplizierter an, als er sein müsste.
- Du verpasst die Chance, der Konkurrenz voraus zu sein, indem du frühzeitig smarte Prozesse für die besonderen Anforderungen des International Recruiting aufsetzt.
Achtung: Im internationalen Recruiting entsteht der größte Zeitverlust oft durch späte Klärung von Bürokratie und Prozess. Wenn Dokumente, Zuständigkeiten und nächste Schritte erst nach dem Erstkontakt geklärt werden, verlängert sich die Time-to-Hire und Kandidat*innen springen eher ab. Plane die Basics früh ein. Der Stepstone-Bürokratie-Navigator (ab März erhältlich) hilft dir, die wichtigsten Schritte und Dokumente von Anfang an strukturiert zu prüfen, damit du schneller handlungsfähig wirst und weniger Schleifen drehst.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum internationalen Recruiting
Wie lange dauert der Recruiting-Prozess bei internationalen Kandidat*innen?
Bei Neurekrutierung aus Drittstaaten solltest du für Aufenthaltstitel und Behördenwege häufig mehrere Monate einplanen. Im Bürokratie-Navigator wird als realistischer Rahmen oft 3 bis 6 Monate genannt. EU-, EWR- und Schweizer Bürger*innen sind in vielen Fällen sofort einstellbar.
Welche Kosten können entstehen?
Je nach Situation können Gebühren, Übersetzungen, Beglaubigungen, Anerkennungsverfahren und Relocation Kosten anfallen. Die konkrete Höhe hängt stark vom Einzelfall und euren Vereinbarungen ab. Im Bürokratie-Navigator findest du Beispiele für typische Kostenarten.
Müssen internationale Mitarbeitende Deutsch sprechen?
Das hängt von der Rolle ab. Englisch als Arbeitssprache ist für viele internationale Talente ein wichtiger Attraktivitätsfaktor. Prüfe, ob Deutsch wirklich ab Tag 1 nötig ist, oder ob du Entwicklung im Job ermöglichen kannst.
Welcher Aufenthaltstitel ist der richtige?
Das hängt von Qualifikation, Herkunftsland und Job ab. Häufige Titel sind Rot-Weiß-Rot-Karte, Blaue Karte EU und Rot-Weiß-Rot-Karte plus. Nutze den Bürokratie-Navigator als Orientierung, und hole dir bei Unsicherheit rechtliche Unterstützung.
Was passiert, wenn die Person den Arbeitgeber wechseln möchte?
Bei bestimmten Titeln kann eine Arbeitgeberbindung bestehen. Bei Rot-Weiß-Rot-Karte plus besteht grundsätzlich freier Arbeitsmarktzugang. Details hängen vom jeweiligen Aufenthaltstitel ab.
Wie unterstützen wir am besten beim Ankommen?
Viele internationale Talente erwarten Unterstützung, vor allem bei Wohnungssuche sowie bei Visa und Arbeitserlaubnis. Auch Sprachunterstützung und Orientierung helfen. Ein klares Preboarding und ein Buddy-System wirken oft besonders stark.
Wie finden wir die richtigen Zielländer?
Nutze Mobilitätsdaten, Rollenprofile und Marktkenntnis. Starte mit einer kurzen Zielländer-Strategie und teste, wo du die passenden Talente wirklich erreichst. The Network kann dabei unterstützen.
Was tun bei Anerkennung von Qualifikationen?
Integriere den Anerkennungscheck früh in deinen Prozess. Nutze offizielle Stellen wie ENIC NARIC Austria und kläre früh, welche Dokumente du brauchst.
Wie stellen wir eine inklusive Unternehmenskultur sicher?
Kommuniziere klar, wie Zusammenarbeit funktioniert, welche Sprache im Alltag gilt und wie du neue Mitarbeitende ins Team integrierst. Interkulturelle Impulse, Buddy-Systeme und regelmäßiges Feedback helfen.
Was sind die häufigsten Fehler im International Recruiting?
Zu späte rechtliche Klärung, unklare Timelines, fehlende Dokumentenchecks, zu wenig Kontakt im Prozess und ein Onboarding, das zu spät startet. Mit klaren Checklisten und verlässlicher Kommunikation kannst du diese Punkte vermeiden.
Unsere Expert*innen zum internationalen Recruiting
Unter anderem diese Expertinnen und Experten stellen ihr Know-how für Stepstone Insider zum Thema internationales Recruiting zur Verfügung, um dich optimal vorzubereiten:










