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    Jobbörse StepStone - Stellenangebote für Österreich

    Rund 8,4 Millionen Einwohner hat Österreich, mit annähernd gleichen Anteilen von Frauen und Männern. Gut 4,2 Millionen oder 72 Prozent der Menschen in der Altersgruppe zwischen 15 und 64 sind erwerbstätig, 3,6 Millionen davon sind angestellt. 65.000 freie Stellen gab es Anfang 2014. Drei Viertel aller Beschäftigten arbeiten in Vollzeit. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit betrug 2013 37,2 Stunden, wobei 32,1 tatsächlich geleistet wurden. Darauf mag unter anderem die hohe Lebenszufriedenheit zurückzuführen sein. Nur zwei Prozent der Österreicher ab 16 Jahren gaben in einer Befragung im Januar 2014 an, „sehr unzufrieden“ zu sein. 79 Prozent empfinden ihre Situation „sehr zufrieden“.

    Stellenangebote in der Erziehung
    Die Österreicher leben in 3,7 Millionen Haushalten, davon sind 1,3 Millionen Einpersonenhaushalte. In 1,4 Millionen Haushalten leben Kinder. Gut 321.000 Kinder werden in mehr als 8.300 Betreuungsstätten versorgt. Viele davon präsentieren ihre Stellenangebote für Kindergartenpädagogen, Horthelfer und Köche bei der Jobbörse StepStone. In 6.000 österreichischen Schulen unterrichten 125.000 Lehrkräfte über 1,1 Millionen Schüler. Hinzu kommen 372.000 Studenten an 22 Hochschulen und Universitäten des Landes. Auch hier besteht ein hoher Bedarf an Personal für Küche und Service.

    Engagierte Lehrer werden gesucht, Verwaltungsexperten für administrative Aufgaben bekommen attraktive Jobs in den Bildungseinrichtungen. Nach einer Hochschulprognose des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung Wien vom November 2011 wird bis zum Studienjahr 2029/2030 allein die Zahl der Studenten in Bachelor-Studiengängen um 50.000 steigen. Um dem wachsenden Verwaltungsaufwand gerecht zu werden, ist das Wissen von IT-Fachleuten gefragt, die Datenbanken erstellen und pflegen, Sicherheitssysteme aktuell halten sowie Software entwickeln und installieren.

    Stellenangebote in der IT-Branche
    Die IT-Branche ist eine Wachstumsbranche in Österreich. Rund 45.000 Betriebe werden den schnell wachsenden Unternehmen bzw. High Growth Enterprises zugerechnet. Für diese Berechnung werden alle Betriebe mit mindestens zehn Mitarbeitern herangezogen, die einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen um mindestens zehn Prozent pro Jahr verzeichnen. Spitzenreiter der High Growth Enterprises ist der Wirtschaftszweig „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, gefolgt von der Branche Kommunikation und Information. Die meisten schnell wachsenden Unternehmen sitzen in Wien (8 %), im Burgenland (7,5 %) und in der Steiermark (6,8 %). Hier sind die Chancen auf Jobs in der IT-Branche besonders groß. Entwickler und Systemprüfer, Sicherheitsexperten und IT-Consultants für die Kundenberatung dürften bei ihrer Jobsuche schnell Erfolg haben, sofern die Bewerbung mit Lebenslauf und wichtigen Zeugnissen komplett beim potenziellen Arbeitgeber eingeht. Stellenangebote in Dienstleistungen und Produktion

    Etwas mehr als 310.000 Unternehmen im Sektor Dienstleistungen und Produktion (ohne die Bereiche Sozial- und Gesundheitswesen, Kunst, Erholung, Unterhaltung, Verwaltungsjobs sowie Unterricht und Erziehung) gab es in 2011. Im produzierenden Gewerbe inklusive Baugewerbe sind es über 60.000 Unternehmen, im Sektor Dienstleistungen rund 250.000. In die Sparte Dienstleistungen und Produktion gehören Bergbau, Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie sowie Verkehr. Auch der Handel zählt dazu und ist mit knapp 75.000 Betrieben der größte Bereich, gefolgt von Gastgewerbe (ca. 44.000, davon 15.000 Beherbergungsbetriebe) und Bauwirtschaft (ca. 32.000).

    Die Tourismusbranche konnte für 2013 rund 37 Millionen Gäste und knapp 133 Millionen Übernachtungen verzeichnen. Die meisten ausländischen Besucher kamen aus Deutschland (ca. 55 %) und der Schweiz. Niederländer, Russen, Ungarn, Briten und Amerikaner bilden weitere starke Besuchergruppen. Wer bei der Jobsuche Fremdsprachenkenntnisse nachweisen kann, hat beste Aussichten auf eine Karriere im Gastgewerbe. Hohe Auslastung und eine gesteigerte Nachfrage in 2013 stellten insbesondere die Vier- und Fünf-Sterne-Hotels fest. Dieser Trend setzte sich auch im Januar 2014 fort. Dies erklärt die hohe Zahl der Stellenangebote im gehobenen Gastgewerbe. Jobs für Köche und Sous-Chefs, Service- und Reinigungskräfte sowie Spezialisten für Food and Beverage und Customer Relations werden über Stellenanzeigen bei Jobbörsen gesucht. Beliebteste Ziele der Gäste waren nach Tirol mit der Landeshauptstadt Innsbruck noch Salzburg sowie die Bundesländer Wien und Steiermark mit den Landeshauptstädten Graz und Kärnten. Die Hotels sind sommers wie winters annähernd gleich ausgebucht, sodass viele Jobs im Tourismus langfristig und nicht rein saisonal verfügbar sind.

    Stellenangebote im Gesundheitswesen
    Langfristige Perspektiven bietet auch das Gesundheitswesen. Im Jahr 2013 lebten in Österreich rund 117.000 Menschen in Anstaltshaushalten. Durch den demografischen Wandel wird bei dieser Zahl ein deutlicher Anstieg erwartet, sodass ein Fachkräftemangel droht. Wer heute flexibel ist und bereit, Dienst in wechselnden Schichten zu tun, findet sichere Jobs als ambulante oder stationäre Hilfe in einer von rund hundert Allgemeinen Krankenanstalten oder einem der 15 Pflegeheime für chronisch Kranke. Zudem gibt es in Österreich rund 160 Sanatorien und Genesungsheime, die aktuelle Stellenangebote für Pflegefachkräfte nachweisen. In 2012 waren etwa 86.000 nicht-ärztliche Mitarbeiter für die Pflege zuständig, während rund 24.000 Ärzte im Einsatz waren, rund 18.500 davon als niedergelassene Ärzte. In den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich gibt es die meisten Mediziner. Aus Oberösterreich kommen auch die meisten Innovationen, für die in 2013 rund sechshundert Patente angemeldet wurden.

    Stellenangebote in Wissenschaft und innovativen Branchen
    Rund neun Milliarden Euro gaben das Land und seine Unternehmen in 2013 für Forschung und experimentelle Entwicklung, kurz F & E, aus. Die meisten der rund 62.000 Beschäftigten sind in der naturwissenschaftlichen Forschung (11.000 in sieben Fachbereichen) tätig. Es folgen die Humanmedizin (10.000 in fünf Fachbereichen) sowie neun Bereiche aus den Sozialwissenschaften und elf Bereiche der technischen Wissenschaften (jeweils ca. 7.500). Wer eine Karriere im Bereich F & E anstrebt, ob als wissenschaftliches oder nicht wissenschaftliches Personal, sendet seine Bewerbung inklusive Lebenslauf direkt an die Arbeitgeber, die ihre Stellenangebote bei einer Jobbörse veröffentlichen.

    Rund 3.200 Betriebe sind derzeit im österreichischen Forschungsstättenkatalog verzeichnet. Im Jahr 2013 wurden etwa 3.000 Patente und Gebrauchsmuster beantragt. Die Erfindung innovativer Produkte und Dienstleistungen ist die größte Motivation, neue Unternehmen zu gründen. In 2013 wurden rund 37.000 Betriebe neu angemeldet. Handwerk und Gewerbe lagen dabei mit 55 Prozent weit vorn. 19 Prozent der Neugründungen erfolgten im Handel und 16 Prozent in der Sparte Consulting und Information. Die Vereinigung „Junge Wirtschaft“ ist ein starker Interessenverband von rund 120.000 Jungunternehmern als Innovationstreiber der Wirtschaft. Sie konnte bei den politisch Verantwortlichen erreichen, dass alternative Finanzierungsformen (Anhebung der Crowdfunding Limits, Einrichtung von Business Angel Fonds, vereinfachtes Firmensteuerrecht) ins Leben gerufen wurden. Dies geht aus dem Konjunkturbarometer der Jungen Wirtschaft hervor (Stand Januar 2014). Durch die verbesserten Bedingungen konnten Investitionen getätigt und neue Jobs in erheblicher Zahl geschaffen werden. Auch die Mindestkapitalgrenze von 10.000 Euro statt bisher 35.000 Euro bei GmbH-Gründungen und damit einhergehende Steuersenkungen bei der Mindestkörperschaftssteuer auf maximal 500 Euro pro Jahr haben dazu geführt, dass zahlreiche neue Jobs in innovativen Branchen entstanden.
    Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (awsg) als Förderbank des Bundes bietet zusätzliche günstige Finanzierungen für Innovationsbetriebe an. Die awsg unterstützt Start-ups in Marketing und Vertrieb, bei der Patentanmeldung und im Markenschutz. Existenzgründer bekommen Hilfe und Beratung zu rechtlichen und steuerlichen Fragen. So werden typische Anfängerfehler vermieden, die nicht selten zur schnellen Insolvenz führen. Erfolgreich gefördert wurden bisher neben weiteren Ingenieurbüros, Multimedia-Spieledesigner und Handwerksbetriebe. Durch die stabile finanzielle Situation konnten die geförderten Firmen expandieren und sich auf die Suche nach Mitarbeitern machen. Jungunternehmen haben einen großen Anteil an der Zahl der Kleinunternehmen. Die wirtschaftliche Landschaft Österreichs ist von Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern geprägt. Der Anteil dieser Kleinunternehmen betrug in 2011 rund 87 Prozent. Dagegen sind nur gut 1.100 Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten in Österreich ansässig.

    Stellenangebote in der Nahrungsmittelindustrie
    Ein unverzichtbares wirtschaftliches Standbein der Alpenrepublik ist die Forst- und Landwirtschaft mit über 170.000 Betrieben und rund drei Millionen Hektar Bewirtschaftungsfläche. Neben der Getreideernte mit über 5,6 Millionen Tonnen pro Jahr ist die Weinernte in 16 Weinbaugebieten ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. 2012 wurden knapp 2 Millionen Hektoliter Wein erzeugt. Davon entfielen rund 1,3 Millionen Hektoliter auf Weißweine, der Rest auf Rotweine. In landwirtschaftlichen Betrieben und im Weinbau werden oft noch althergebrachte Traditionen gepflegt. Dies gilt besonders für die Biobetriebe, in denen rund 100.000 der knapp 400.000 landwirtschaftlichen Mitarbeiter beschäftigt sind. Wer als Önologe oder Futter- und Nahrungsmitteltechniker einen Job sucht, orientiert sich am besten in den nördlichen und östlichen Bundesländern, denn der Rest des Landes ist von Gebirgen mit nur wenigen Anbauflächen geprägt. Dies stellt die Warendistribution und damit die Logistik vor besondere Herausforderungen.

    Stellenangebote in Logistik und Erneuerbare Energien
    Wer auf der Suche nach einem Job in der Logistik ist, sollte sich mit den geografischen Besonderheiten der Alpenregion auskennen. Rhein, Donau und Elbe sowie deren Nebenflüsse werden zur Stromerzeugung in etwa 150 Großwasserkraftwerken und über 3.000 Kleinwasserkraftwerken genutzt.
    Hier hat Österreich eine europäische Vorreiterrolle inne. 2013 wurden rund 32 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt. Damit hat Österreich schon jetzt das von der EU festgelegte Ziel von 35 Prozent für das Jahr 2020 fast erreicht. Die Wasserkraft hat einen Anteil von 60 Prozent, gefolgt von Biomassekraftwerken. Hier hat die enge Zusammenarbeit der Landwirtschaft mit dem Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung zukunftsträchtige Früchte getragen. Das Land strebt eine noch höhere Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferanten an. Für dieses Ziel arbeiteten in 2012 rund 39.000 in Jobs, die unmittelbar mit den Erneuerbaren Energien zusammenhängen. Mit einem Umsatz von gut sechs Milliarden Euro ist diese Branche ein starkes Wirtschaftsstandbein. Konstrukteure und Ingenieure, Maschinen- und Anlagenbauer auf der Suche nach einem Job finden Anstellungen in großen Städten wie Salzburg und Graz, aber auch in kleineren Orten wie Lustenau und Kufstein. Energieversorger benötigen Berater im Außendienst sowie für den Produktvertrieb und das Marketing. Bei der Jobsuche mit einer Jobbörse finden reisebereite Bewerber zahlreiche aktuelle Stellenangebote für verschiedene Standorte.

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