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Jobs als Richter

Die Angebotsdichte bezüglich Jobs als Richter bzw. Richterin an einem Gericht ist im Vergleich zu anderen Bereichen sehr eingeschränkt, wobei hier vom Berufsrichter die Rede ist. So gibt es in Österreich nicht einmal 1700 Berufsrichter. Diese verteilen sich auf verschiedene Gerichte, deren Gerichtsarten sich im Zuständigkeitsbereich unterscheiden. Die Ernennung der Richter gilt auf Dauer und endet erst mit dem Eintritt in den Ruhestand. Die Karriere folgt daher einem recht strikt vorgeschriebenen Pfad. Neben diesen Berufsrichtern gibt es auch sogenannte Laienrichter – zum Beispiel Schöffen und Geschworene -, die ehrenamtlich tätig sind und keine juristische Ausbildung haben. Der Richter bzw. die Richterin ist in der Justiz für die Rechtsprechung in der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit zuständig und übt damit die tragende Funktion im Bereich der Justiz aus. Hierbei ist er lediglich an das geltende Gesetzt gebunden, dass heißt, die Entscheidungen die er trifft, gründen ansonsten allein auf seiner Rechtsüberzeugung. Es handelt sich daher um eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe, die den Verlauf von Menschenleben verändern kann und dementsprechend ernstgenommen werden muss. Bei jedem einzelnen Fall muss sich der Richter daher bemühen, eine vorurteilsfreie und gerechte Entscheidung zu treffen. Gelegentlich kommt es auch vor, dass sich die Presse für ein Urteil interessiert und dieses in der Öffentlichkeit von der Presse diskutiert wird.

Der Kontakt mit Menschen ist in diesem Job unumgänglich, weshalb neben der fachlichen Kompetenz auch die soziale Eignung bei der Auswahl eine Rolle spielt. Strebt man das Amt des Richters bzw. der Richterin an, so ist ein abgeschlossenes Jurastudium die Grundvoraussetzung. In dem Studium werden Kenntnisse der verschiedenen Rechtsgebiete vermittelt, darunter Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht, aber auch Rechtsgebiete wie Erb- und Familienrecht. Ist man ein geeigneter Kandidat und hat sich entsprechend beworben, kann die Ernennung zum Richteramtsanwärter erfolgen, dies geschieht durch den Bundesminister für Justiz. Die nun folgende richterliche Vorbereitungszeit dauert weitere vier Jahre und wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Es folgen weitere vier Jahre Rechtspraxis, bis sich der Anwärter bzw. die Anwärterin auf eine Stelle als Richter bzw. Richterin bewerben kann.

Weitere Jobs als Justizbeamte

Neben dem Job des Richters gibt es eine Vielzahl anderer Bereiche in der Justiz, in denen Jobs angeboten werden. So bieten auch Gerichte verschiedene Stellenangebote. Außerdem zum Beispiel in den Staatsanwaltschaften, als Rechtspfleger bzw. Rechtspflegerin oder als Bedienstete im Strafvollzug. Ist man an dem Beruf des Staatsanwalts bzw. der Staatsanwältin interessiert, muss man aktuell oder ehemalige/r Richter bzw. Richterin sein. Auch diesen Beruf erhält der entsprechende Kandidat durch die Ernennung durch den Bundesminister für Justiz. Der Staatsanwalt bzw. die Staatsanwältin vertritt das öffentliche Interesse im Namen des Staates. Die Suche nach Stellen in der Justiz bringt vielfältige Möglichkeiten zu Tage, die einem eventuell noch nicht vor Augen standen. Neben den Strafvollzugsbeamten sind beispielsweise weitere Bedienstete angestellt, die in speziellen Fällen Kontakt zu den Insassen haben. So gibt es auch in einer Strafvollzugsanstalt Stellen für Ärzte, Psychologen und Seelsorger, die entsprechende Aufgaben übernehmen. Auch bei der Suche nach diesen Jobs bietet StepStone eine breite Palette von Stellenangeboten und somit eine einfache Möglichkeit, Kontakt zu gewünschten Arbeitgebern herzustellen.