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Überzeugen statt überreden!

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Expertentipp von Tatjana Lackner, Direktorin der Schule des Sprechens. Überzeugen statt überreden!

Viele Diskussionen verlaufen so, dass die Gesprächspartner sich nur mit den eigenen Argumenten beschäftigen. Sobald A eine Atempause macht, entzieht ihm B das Wort und holt zum verbalen Gegenschlag aus.

Gute Rhetorik ...
Gute Rhetorik findet allerdings nur dann statt, wenn Sie den Buchstabenwald der Sprache verlassen und es schaffen, ein Bild bzw. Szenario im Kopf des Gegenübers entstehen zu lassen. Gehör verschafft sich, wer die Argumente des Gegners genauer unter die Lupe zu nimmt und ad absurdum führt, ohne seine eigenen Argumente zu verbrauchen.

Der Standpunkt des anderen
Wir haben es schließlich lieber, wenn sich Menschen mit unseren geäußerten Meinungen befassen, als uns ständig neue, andere Sichtweisen zu präsentieren. Reden Sie daher nicht an Ihrem Vis á vis vorbei, sondern beschäftigen Sie sich mit dem Standpunkt des anderen. Erklären Sie ihm, warum Sie seinen Ansatz nicht teilen. Zeigen Sie mögliche Gefahren auf, die sich aus seinem Handeln ergeben können. Wohin führen die umgesetzten Vorschläge Ihres Gesprächspartners im schlimmsten Falle?

Konsequenzen

  • Wozu führt die Argumentation Ihres Gesprächspartners?
    "Ich sehe, was Sie meinen Herr Meier. Wenn man Ihre These weiterverfolgt, heißt das aber auch, dass ..."
  • Welche möglichen Probleme/ Gefahren ergeben sich aus seinem Vorschlag?
    "...Wenn wir Ihren Vorschlag umsetzen, führt das unwillkürlich zur Gefahr, dass..."
  • Welche Konsequenzen sind daher zu befürchten?
    "Langfristig ergibt sich aus der Umsetzung Ihres Planes die Konsequenz, dass..."

Lösungsorientierung
Zum einen sparen Sie dadurch Ihre Argumente für den Schluss auf und zum anderen wirken Sie wesentlich lösungsorientierter, wenn Sie mit der Meinung des anderen weiterargumentieren.

© StepStone 2010

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