Mit Resum.me zum Lebenslaufvideo

Wir haben das Tool für Sie getestet und verraten unser Resümee.
Im Zeitalter von Web 2.0. und verstärkten Online Bewerbungsmaßnahmen wird die Selbstpräsentation durch Social Networks und andere Online Kanäle immer wichtiger.

Das haben auch viele Anbieter schon bemerkt denn die Gratis Online Tools zur Selbstpräsentation schießen wie die Schwammerl aus der Erde. Diese Woche stellen wir die neueste Erfindung vor: Resum.me – das von Adecco entworfene Tool kreiert mit wenigen Clicks ein Lebenslauf-Video. Wir haben das Tool für Sie getestet und verraten unser Resümee.

 

So funktioniert es!

Über eine Schnittstelle zum Social Network LinkedIn holt sich Resum.me die nötigen Daten über die eigene Person und kreiert daraus ein dynamisches Video. In einigen Sekunden werden so Punkte des Werdegangs (Ausbildung, Skills, Arbeitserfahrung) ansprechend als Video abgehandelt. Danach hat man die Möglichkeit das Video noch individuell anzupassen, man kann Bilder und andere Informationen hochladen. Das finale Video kann dann im Anschluss via Facebook, Twitter & Co geteilt werden oder der Link zum Video wird in den Bewerbungsunterlagen eingebunden.

 

Das finden wir cool

Keine Dateneingabe nötig: Die Schnittstelle zu LinkedIn vereinfacht diese Prozedur wirklich immens. Diejenigen unter euch die ein vollständiges LinkedIn Profil mit Berufserfahrung, Ausbildung und Fähigkeiten pflegen, können in nur wenigen Clicks das Video kreieren.

Kinderleicht anpassbar: Die Möglichkeit das Video hinterher noch individuell anzupassen macht wirklich den Unterschied. Durch Upload von Bildern und Zusatzinformationen wird das ganze Video noch professioneller.
Lebenslauf-Infografik on Top: Das Bonusmaterial zum Video ist eine sehr passend gestaltete Infografik zum Eigenen Lebenslauf. Als PDF kann man die Infografik einfach und bequem zu den Bewerbungsunterlagen packen.

 

Das könnte optimiert werden

Nur in englischer Sprache verfügbar: Leider ist das Tool bis dato nur für englisch-sprachige Länder optimiert. Die Computerstimme die generell sehr menschlich klingt kommt nur schwer mit deutschen Begriffen zurecht. Namen, Universitäten oder deutsche Unternehmen werden falsch ausgesprochen.
Mehr Downloadoptionen: Um das Video hinterher auch optimal einsetzen zu können, wäre es fein die Sharing Optionen noch etwas erweitert zu haben. Der Download des Video-Files wäre dabei noch wünschenswert.

 

Unser Resümee zum Resum.me:

Ein sehr nettes Tool mit dem man spielend ein Lebenslauf-Video kreieren kann. Ob sich das Tool zu mehr als einer lustigen Spielerei entwickelt, bleibt jedoch abzuwarten. Wir zeigen Ihnen in einem anderen Artikel  Bewerbungstrends, mit denen Sie garantiert nicht baden gehen.

Bildnachweis: www.istockphoto.com

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