Jobsuche
(Jobtitel, Firmenname oder ID)
(Stadt oder Postleitzahl)

Entfalten Sie Ihr Potential

potential_web Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihre Existenz gesorgt wäre?
Auszeit statt Burnout


Der Wunsch nach einer Auszeit
Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 zu den Beweggründen deutscher Arbeitnehmer für eine Auszeit vom Job zeigte folgendes Ergebnis:

57 %  Zeit für mich und meine Interessen
57 %  Reise
54 %  Neue Perspektiven gewinnen, mich selbst finden
50 %  Burnout überwinden oder vorbeugen
30 %  Sprachen lernen, Sprachkenntnisse verbessern
21 %  Mein Leben grundlegend verändern
20 %  Mit meiner Arbeit unzufrieden
13 %  Mit meiner privaten Situation unzufrieden
12 %  Berufliche Karriere fördern

 

Während junge Arbeitnehmer sich öfters eine Auszeit wünschen, um zu verreisen (Auszeit wofür), so möchten erfahrene Arbeitnehmer eher einem Burnout vorbeugen oder sich erholen (Auszeit wovon).

 

Niemand kommt unverändert aus einer Auszeit zurück
Eine Auszeit ist ein Statement. Ein JA zur Horizonterweiterung. Wer eine Auszeit nimmt, reflektiert meist auch seine Arbeits- und Lebenssituation, macht Erfahrungen, die er im Alltag nicht macht und kehrt auch verändert zurück. Die meisten Menschen empfinden sich selbst im Alltag als Hamster im Hamsterrad und sehen es äußerst schwierig, auch mal neue Wege zu gehen. Um neue Wege zu gehen, muss man erst einmal bereit sein, neu oder anders zu denken. Um eingefahrene Gedankenautobahnen zu verlassen und um aus dem „Autopilot-Modus“ auszusteigen, ist eine Zeit der Muße und Stille notwendig.

 

Um was geht es eigentlich? Um Potenzialentfaltung!
Der deutsche Hirnforscher und Autor Dr. Gerald Hüther bringt es auf den Punkt: nur in einem günstigen sozialen Umfeld kann es gelingen, das menschliche Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Gerald Hüther will die eigene Vorstellungskraft anregen, Entdeckerfreude wecken und abstraktes Wissen in Erkenntnis transformieren. Seine Bücher ermutigen und inspirieren, sich auf einen eigenen Erkenntnisprozess einzuladen. Wir werden mit einem Überangebot an neuronalen Vernetzungsmöglichkeiten geboren. Und nur unter günstigen Rahmenbedingungen kann das anfänglich angelegte Potenzial also weitgehend genutzt und stabilisiert werden. Unter weniger günstigen Bedingungen kommt es zu einer verkümmerten Version dessen, was aus diesem anfänglichen Potenzial hätte werden können.

 

Potenzialentfaltung rechnet sich auch für Organisationen
Das Gehirn ist plastisch (Neuroplastizität) und kann sich je nach Anforderung und Veränderung verändern. Deshalb engagiert sich Hüther als Initiator und Begleiter von Projekten dafür, neurobiologische Erkenntnisse praktisch umsetzbar zu machen. Es geht ihm darum, exemplarisch zu zeigen, dass nachhaltige Veränderungsprozesse auf der Ebene sozialer Beziehungen möglich sind, sofern es Arbeitergebern gelingt, ihre Mitarbeiter zu ermutigen und zu inspirieren, sich auf neue Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und anderen einzulassen. So machte beispielsweise die Hotelgruppe Upstalsboom das Glück der Mitarbeiter zur Unternehmensstrategie. Dadurch verdoppelte sich die Mitarbeiterzufriedenheit, reduzierten sich die Krankentage um 80 Prozent und ganz nebenbei verdoppelte sich der Umsatz.

 

Die Sehnsucht nach Phönix
Menschen sehnen sich danach, sich auszudehnen, neue Erfahrungen zu machen, Abstand vom Alltag zu gewinnen, um Abstand zu nehmen, aus der Distanz Dinge zu entdecken, neue Sichtweisen zu gewinnen, neue Perspektiven zu finden, um sich als Mensch vielleicht auch neu zu entdecken, sich zu entwickeln und um sein Potenzial zu entfalten.

 

Die Sehnsucht, so zu sein, wie man wirklich ist. Die Sehnsucht, sich so zeigen zu dürfen, wie man wirklich ist. Die Sehnsucht, als einzigartiges und vollständiges Wesen gesehen zu werden. Die Sehnsucht nach dem Ausbrechen aus gewohnten Mustern. Die Sehnsucht, das tun zu dürfen, was man liebt. Die Sehnsucht nach Anerkennung und Wertschätzung. Die Sehnsucht, Abstand zu nehmen und sein Leben neu zu bewerten. Die Sehnsucht, sich neu zu entdecken und zu spüren. Die Sehnsucht nach einem Ausgleich. Die Sehnsucht nach Abenteuer und Risiko oder nach Ruhe und Stille. Die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die Sehnsucht nach Lebensgestaltung und Selbstverantwortung. Die Sehnsucht, nach seinem eigenen und natürlichen Rhythmus zu leben.

 

Von der Haben-Kultur zur Sein-Kultur
Was will ich nicht mehr haben oder sein und was ich will ich stattdessen haben oder sein?

Können wir uns Potenzialentfaltung überhaupt „leisten“?
Die Frage lautet eher, wie lange können wir es uns nicht leisten, das Potenzial nicht zu entfalten?

 

Ein Gedankenexperiment
Wie wäre es, wenn der immer größer werdende Druck, der permanente Stress, die dauerhafte Anspannung, die Fremdbestimmung und die Abhängigkeit von anderen Menschen oder äußeren Umständen, die Angst, den Job zu verlieren und der Zwang, um jeden „Preis“ (Preis der Selbstaufgabe, Gesundheit, usw.) etwas arbeiten zu müssen, wegfallen würde?

 

Wir hätten eine Gesellschaft, in der Ressourcen besser verteilt und Potenziale besser entfaltet und genutzt werden würden! Ein enormes Potenzial würde freigesetzt werden, das zu nachhaltigen und großen Veränderungen in allen Lebensbereichen führen würde.
In welcher Welt und Gesellschaft wollen wir leben?

 

Immer mehr Menschen wissen, glauben oder spüren, dass wir an einem Wendepunkt stehen und die Weichenstellungen neu gestellt werden müssen. Und die Frage stellt sich „In welcher Gesellschaft und in welcher Welt wollen wir eigentlich wirklich leben?“ Es geht tatsächlich um das WOLLEN und um das, was wir wollen, auch danach zu kreieren und zu gestalten. Es geht um eine ehrliche und offene Auseinandersetzung, wohin wir als Gesellschaft und als Menschheit gehen wollen. Der Arbeitsauftrag lautet dann: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.“ Dieser Arbeitsauftrag hört aber nicht vor der eigenen Haustüre auf und so darf jeder Einzelne sich dieselbe Frage stellen.

 

Eine Idee, deren Zeit gekommen ist?
Der dm Gründer und Vordenker Götz W. Werner sagt: "Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese Freiheit hat nur der, dessen Existenzminimum gesichert ist. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) ruht damit auf der zentralen Grundlage unserer Verfassung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht." Götz Werners Credo lautet: „Jedem ein gelingendes Leben zu ermöglichen, das ist die primäre und finale Kulturaufgabe unserer Gesellschaft.“ Mit Sätzen wie „Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien“ und „Hartz IV ist offener Strafvollzug“ sorgte Götz Werner für Aufsehen. Er möchte Arbeit von Geld entkoppelt wissen. Denn Arbeit ist doch mehr als Erwerbsarbeit.

 


Was möchten Sie wirklich arbeiten?  
Was würden Sie arbeiten, wenn Ihre Existenz gesichert wäre? Was würden Sie tun, wenn Sie tun könnten, was Sie wirklich wollen? Wofür stehen Sie dann morgens auf?
Wie würde sich unsere Gesellschaft verändern, wenn Menschen die freie Wahl hätten, ihr eigenes Gehirn benutzen und in ihrem Leben selbst bestimmen würden?

 

•  Wenn zum Beispiel eine Mutter entscheiden könnte, bei ihren Kindern zu bleiben ohne Existenzangst haben zu müssen?
•  Wenn Menschen einer Arbeit nachgehen, die für sie Sinn macht und in der sie wirklich ihre Stärken einbringen könnten?
•  Wenn Arbeitssuchende nach einer Arbeit suchen würden, die sie erfüllt und die ihren Wertvorstellungen entspricht und dadurch auch nachhaltig motivierter, zufriedener, produktiver und gesünder wären?
•  Wenn Menschen in Ruhe ihre Krankheit auskurieren könnten ohne Angst haben zu müssen, den Job zu verlieren?
•  Wenn Ehepartner die finanziell vom Ehepartner abhängig sind, einfach gehen könnten?

 

Lesen Sie mehr über das Thema hier: www.gesundheitscoaching.at

Autorin: Irene Galler

Bewusstseinscoach Irene Galler

 

Loading...
Diese Seite drucken

Seite drucken