Ihre erfolgreiche Jobsuche via Social Media Profil

So hinterlassen Sie im Internet einen guten Eindruck bei Personalern!
Sich selbst in einem interessanten – digitalen – Licht zu präsentieren, erhellt mittlerweile auch den Arbeitsmarkt und die Jobsuche. Personaler sprechen immer häufiger potenzielle Kandidaten über soziale Netzwerke an. Aussagekräftige Angaben über Sie in Ihrem Social Media Profil können somit zur erfolgreichen Jobsuche führen!

Social Media Profile & Jobsuche: Chancen und Risiken

Natürlich ersetzen professionell gestaltete Social Media Profile das klassische Bewerbungsschreiben nicht. Neben Anschreiben, Lebenslauf und möglichen Referenzen können Social Media Profile die Jobsuche aber erleichtern oder gar initiieren! Personaler entdecken Sie auf online Arbeitsplattformen? Sie nutzen eine Social Media Plattform direkt als Bewerbung? Oder Sie zeigen mit Ihrer digitalen Dezenz das nötige Verantwortungsbewusstsein, das es für Ihre neue Position braucht? All diese Aspekte können das nötige Etwas für Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch sein! Die Vorteile eines Bewerberprofils bei klassischen Jobbörsen liegen auf der Hand: sie können sich von Recruitern finden lassen, sparen dabei Zeit und können sich ganz bequem per Smartphone bewerben! Durch soziale Medien können Sie darüber hinaus aktiv an Ihrem Netzwerk, Ihrer Reputation und dem Austausch von Fachwissen arbeiten – und dieses Image gleichzeitig nach außen transportieren.

 

Jedoch sollten Sie dabei die digitale Wirkung auch in Form Ihrer Risiken nie unterschätzen: Online Profile wirken schnell künstlich und erzwungen. Insbesondere in konservativen Arbeitskreisen kann allein das Einbinden Ihrer Social Media Kanäle in den Lebenslauf abschreckend wirken. „Falsche“ Kontakte, eine Überpräsenz auf etlichen Kanälen oder das Posten unhinterfragter Inhalte können Ihre Karriereaussichten minimieren. Gerade im Falle einer diskreten Jobsuche im bestehenden Arbeitsverhältnis sollten Sie Ihre Online Präsenz natürlich auch nicht mit dem Aushang „Jobwechsel gesucht“ betiteln.

 

Wenn Recruiter Kandidaten googlen…

Das Prüfen Ihrer Social Media Profile ist nicht nur eine nette Möglichkeit für Recruiter, Sie – oder Ihre digitale Selbstpräsentation – vor dem Bewerbungsgespräch bereits besser kennenzulernen. Recruiter nutzen Suchmaschinen und soziale Netzwerke auch bereits im Schritt davor, indem sie Anzeigen auf digitalen Kanälen teilen oder sich selbst auf die Suche nach dem perfekten Kandidaten machen. Damit Sie also auch vom Headhunter kontaktiert werden, müssen Sie für Recruiter über Google und Social Media zunächst sichtbar und erreichbar sein.

 

Tipps: Wie überprüft man selbst seine Social Media Präsenz?

Damit Sie Ihre Social Media Profile als Chance begreifen, helfen Ihnen diese 5 Tipps zur Überprüfung Ihrer digitalen Präsenz auf der Jobsuche:

✓ Online sichtbar werden: Das Worst-Case-Szenario für Personaler und Headhunter nennt sich das digitale Schwarzes Loch Sie sind schlichtweg nicht zu finden! Gar nichts über Sie im Internet in Erfahrung bringen zu können, macht heutzutage wenig vertrauenswürdig bis verdächtig. Dezent ist meist ein Plus, aber gar keine Internetpräsenz macht es unmöglich Sie zu finden oder einen positiven Eindruck zu bestätigen!

✓ Die richtigen Kanäle finden: Überlegen Sie sich genau, welche Kanäle für Sie, Ihre Branche, Ihre Position und Ihre Komfortzone die richtigen sind! Auf Facebook werden nicht nur Vakanzen geschalten, auf Twitter sammelt sich vermehrt Expertenwissen, während die Klassiker (LinkedIn und Xing) auch gerne von Headhuntern besucht werden.

✓ Online Profile aktualisieren: Nehmen Sie Ihre eigenen Profile und Angaben hinsichtlich Ihres Wahrheitsgehalts unter die Lupe! Veraltete Sprachkenntnisse oder ehrenamtliches Engagement der Vergangenheit beeindrucken heute nicht mehr. Überzeugen Sie im Hier und Jetzt, indem Sie Ihre Profile immer aktuell halten!

✓ Digitale Präsenz professionalisieren: Ihre geposteten Inhalte und sichtbaren Informationen über Sie sollten immer im Einklang mit Ihrer angestrebten Selbstpräsentation für potenzielle Arbeitgeber stehen. Ansonsten hilft nur Ausmisten!

✓ Suchmaschinenoptimierung für Bewerber: Ihre Informationen und Online Lebensläufe sind Grundlage, um Sie zu finden. Wichtig werden dabei ausschlaggebende Keywords für Ihre Karriere. Achten Sie darauf, dass Sie präzise Begriffe für Ihren Jobtitel, Ihre bisherigen Berufserfahrungen und Hard Skills verwenden! Auch bei einer Bewerbung per PDF ist die Betitelung ausschlaggebend: Bringen Sie die Keywords des Jobtitels mit in den Dateinamen!

Nun bleibt nur noch eine Möglichkeit, um die eigen Online Präsenz zu überprüfen: Googlen Sie sich (im Inkognito-Modus) selbst und schauen, ob die gefundenen Informationen der Wahrheit und Ihrem Selbstbild entsprechen. Zusätzlich können Sie auch testen, wie Sie auf Bewerberportalen für Ihre wichtigsten Keywords ranken.

 

Mehr als Jobsuche: Bewerbung mit Ihrem Online-Profil

Eine mögliche Ergänzung der klassischen Jobsuche ist die direkte Bewerbung per Social Media Profil. Partybilder und Spitznamen haben dabei keinen Platz. Auch Ihr Social Media Profilbild sollte dann mehr als nur ein lustiger Schnappschuss sein. Vielmehr sollte Ihr Abbild – je nach Social Media Kanal etwas „lockerer“ – aber dennoch im Sinne eines Bewerbungsfotos perfekt in Szene gesetzt werden! Nutzen Sie Ihre Online Profile wie einen digitalen Lebenslauf auf Facebook, Instagram und Co. Je nach Branche kann Ihre Jobsuche mit Pinterest durch eine kreative, virtuelle Pinnwand zum Erfolg führen. Auch wenn Sie weiterhin auf eine traditionelle Bewerbung mit Motivationsschreiben setzen, können Sie die sozialen Netzwerke nutzen, um Ihre Erfolge und Kompetenzen zu verdeutlichen. Verweisen Sie abschließend auf Ihr Online-Profil, auf dem noch mehr Beispiele für Ihre Soft Skills zu finden sind. So könnten Sie Ihrer Kreativität auch in Form eines geposteten Bewerbungsvideos Ausdruck verleihen!

 

Social vs. Professional Networks

Manchmal passen Social Media in der Freizeit und professionelles Networking einfach nicht zusammen. Getrennte Kanäle können auch eine Lösung sein: Wenn Sie in der Vergangenheit eine wilde Facebook-Phase gehabt haben oder zu viele Katzenvideos auf Twitter geteilt haben, dann erstellen Sie besser einen neuen Account. Falls Sie also Berufs- und Privatleben trennen möchten, dann platzieren Sie auf der Timeline ausschließlich Daten aus dem beruflichen Werdegang. Die Daten können mit der entsprechenden Unternehmensseite verknüpft werden. Insbesondere über professionelle Lebenslaufdatenbanken können Sie einen Account erstellen und gefunden werden. Wichtig bleibt eine klare Trennung zur herkömmlichen Benutzung sozialer Medien, denn: in Flip-Flops und Bikini am Strand in Kambodscha, Caipirinha schlürfend im Club auf Lanzarote oder im selbstgemachten Kostüm auf der Ringdemo ist noch niemand seinem Traumjob nähergekommen.

 

Erfolgreiches Netzwerken im Social Media Bereich

Die Nutzung von Plattformen, die auch privat genutzt werden, ist nicht nur bei der Jobsuche bereits etabliert. Viele Mitarbeiter und Unternehmen nutzen Facebook & Co. auch zur Selbstpräsentation und Vernetzung. Professionelles Networking hilft Ihnen in Form sozialer, inhaltlicher und ökonomischer Interaktion. Insbesondere im ersten Bereich – der sozialen Interaktion – können Sie sich durch Tipps zum erfolgreichen Netzwerken auch den Social Media Bereich zu Eigen machen! Vernetzen Sie sich also nicht nur auf Events mit Gleichgesinnten Ihrer Branche, sondern auch auf angemessenen Social Media Kanälen mit Kollegen, Vorbildern und Firmen Ihres Fachs! Natürlich gehört zum Netzwerken im Social Media Bereich mehr als das bloße Agieren und Teilen der eigenen Anliegen. Erst durch interessiertes Reagieren und Interagieren bauen Sie sich ein nützliches Netzwerk auf. Dazu können Sie auch verschiedene Netzwerke kombinieren, um einen möglichst großen Effekt zu erzielen. Aber auch da gilt: Qualität vor Quantität!

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