StepStone-Umfrage: 39% der Europäer arbeiten nicht in dem Beruf, den sie ursprünglich angestrebt hatten
Viele Europäer finden sich in Berufen wieder, die sie niemals angestrebt hatten. Das ist das Ergebnis einer vom Online-Stellenmarkt StepStone durchgeführten Befragung. Die Umfrage richtete sich an 9.636 Spezialisten und Führungskräfte in acht europäischen Ländern.
39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie trotz eines ursprünglich klaren Berufswunsches zu Beginn ihres Studiums heute nicht in diesem Beruf arbeiten würden - ein Umstand, den etwa die Hälfte der Betroffenen bedauert. Umgekehrt findet sich nahezu ein Drittel all jener, die angaben, als Student einen Wunschberuf gehabt zu haben, heute tatsächlich in der angestrebten Rolle wieder. Weitere 30 Prozent gaben an, zu Beginn ihres Studiums keinen konkreten Berufswunsch gehabt zu haben.
Nie zu spät für den Traumberuf
"Dabei ist es für niemanden zu spät, der eigenen Karriere neuen Schwung zu verleihen. Das trifft gerade jetzt zu. StepStone beobachtet eine deutliche Erholung des Arbeitsmarktes, immer mehr attraktive Stellenangebote finden sich auf www.stepstone.at. Kandidaten, die nach einem neuen Job suchen, können auf unserer Website kostenlose Tools verwenden. So werden sie automatisch über freie Stellen informiert, die genau auf ihre Suchkriterien zugeschnitten sind. Auf diese Weise verpasst niemand mehr die Chance auf den Traumjob", so Dr. Peter Langbauer, Geschäftsführer von StepStone Österreich.
Österreich im Mittelfeld
Im Europa-Vergleich zeigt sich, dass Italien die höchste Zahl an Arbeitnehmern aufweist, die nicht in ihrem Wunschberuf arbeiten (52 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (40 Prozent). Österreich liegt mit 37 Prozent im Mittelfeld. Dänemark liegt mit nur 31 Prozent von nicht im Wunschberuf tätigen Befragten am untersten Ende der Skala. Erwähnenswert ist auch der Umstand, dass 48 Prozent der niederländischen und 43 Prozent der dänischen Kandidaten angaben, zu Beginn ihrer universitären Ausbildung keinen Wunschberuf im Auge gehabt zu haben.