Jobsuche
(Jobtitel, Firmenname oder ID)
(Stadt oder Postleitzahl)
(optional)

Interviewfragen, die häufig gestellt werden und schwierig zu beantworten sind

Bewerbungsgespräch

Nervosität im Vorstellungsgespräch kann Ihnen die Aussichten auf Ihre Traumstelle verderben. Lassen Sie sich durch verzwickte Fragen nicht aus der Ruhe bringen. Einige der schwierigsten Fragen kommen so häufig vor, dass Sie Ihre "unwiderstehliche" Antwort darauf bereits im Vorfeld vorbereiten können.

Erzählen Sie uns von sich

Ihr Gesprächspartner will nur eine einzige Frage klären: wie gut Sie auf die ausgeschriebene Stelle passen. Sie müssen sich mit diesem Gedanken im Hinterkopf verkaufen. Daher sollten Sie schon vor dem Vorstellungsgespräch eine überzeugende und prägnante Antwort zu formulieren versuchen. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, dass Ihre Antwort womöglich etwas linkisch wirken könnte, weil Sie sie sich schon im Vorhinein überlegt haben. Das ist immer noch besser, als wenn Sie vergessen, etwas Wichtiges zu erwähnen.

Wie stellen Sie sich Ihre Traumstelle vor?

Antworten Sie kurz und prägnant. Versuchen Sie, eine Gegenfrage zu stellen. Bitten Sie Ihren Gesprächspartner beispielsweise, Ihnen die freie Stelle etwas genauer zu beschreiben.

Was können Sie in das Unternehmen einbringen?

Erwähnen Sie unbedingt, dass Sie Berufserfahrungen einbringen, die einen Zusammenhang mit dem zentralen Geschäftsziel des Unternehmens aufweisen. Versuchen Sie möglichst herauszufinden, was für das Unternehmen strategisch wichtig ist. Zum Beispiel können Sie den Jahresbericht des Unternehmens lesen. Führen Sie dann aus, wie Sie das Unternehmen bei der Erreichung dieser Ziele unterstützen können.

Beschreiben Sie Ihre beruflichen Erfahrungen. Worin kennen Sie sich besonders gut aus?

Bei der Beantwortung dieser Frage ist es ausreichend, wenn Sie zeigen, dass Sie Ihre Kenntnisse bei der Lösung der praktischen Probleme anwenden können, mit denen Sie womöglich auf der Stelle konfrontiert werden. Wenn Sie wissen, worauf es bei der Stelle ankommt, können Sie sich vermutlich auch vorstellen, welche Arten von Problemen Ihnen dort begegnen können. Überlegen Sie sich ein Problem, das ähnlich war und das Sie gelöst haben. Bereiten Sie sich darauf vor, dieses Problem und die Lösung auszuführen. So kann sich Ihr Gesprächspartner ein Bild von Ihnen als kompetentem Mitarbeiter bzw. kompetenter Mitarbeiterin machen.

Entsprechen Ihre Noten Ihren Leistungen im Studium?

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fangen Sie nicht an, sich herauszureden, wieso Sie in diesem oder jenem Seminar durchgefallen sind. Sprechen Sie lieber über Ihre besten Noten und erläutern Sie die Gründe dafür, dass Sie so gut abgeschnitten haben. Wenn Ihre Noten nur mittelprächtig waren, sollten Sie unbedingt andere Aktivitäten nennen, denen Sie neben dem Studium nachgegangen sind.

Was ist der größte Fehler, den Sie jemals begangen haben?

Wenn Sie Ihre Fehler eingestehen, erhält das Gespräch dadurch eine persönliche Note. Allerdings sollten Sie sich eher darauf konzentrieren, was Sie aus Ihren Fehlern gelernt haben, anstatt die Gründe für Ihre Fehler zu erörtern.

Was ist Ihre größte Schwäche?

"Ich arbeite zu viel" wäre vielleicht so ein typischer Klassiker in den 80er Jahren gewesen, aber heute suchen Arbeitgeber nach persönlichen Eigenschaften. Sprechen Sie lieber über Ihren "Lernbedarf", beispielsweise über Ihre Lücken im Bereich Technik. Wählen Sie möglichst eine Schwäche aus, die direkt mit der Stelle in Zusammenhang gebracht werden kann. Erläutern Sie, was Sie unternommen haben, um das Problem zu überwinden. Ehrliche Selbstkritik und ein kurzes Beispiel dafür, wie Sie an Ihren Lernbedarf herangehen, weisen auf eine flexible Persönlichkeit hin.

Können Sie unter Druck arbeiten?

Im Vorstellungsgespräch beantwortet wohl jeder diese Frage mit Ja. Wenn Sie Ihr Gegenüber also wirklich beeindrucken wollen, dann sollten Sie das noch ein bisschen genauer ausführen. Eine Möglichkeit wäre, ein Beispiel dafür anzugeben, wie gut organisiert Sie sind. Dabei könnten Sie dann betonen, dass Ihnen eine gute Organisation hilft, weniger anfällig für Stress zu sein.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Hier haben Sie die Chance, Ehrgeiz gepaart mit realistischen Vorstellungen und Selbstvertrauen zu beweisen. Eine gute Antwort könnte etwa lauten: "Ich hoffe, dass ich dann eine anspruchsvolle Stelle habe, auf der ich mich persönlich weiterentwickeln kann." Wenn die Fragen klischeehaft sind, brauchen Sie auch nicht vor klischeehaften Antworten zurückzuschrecken. Allerdings sollten Sie es auch nicht übertreiben.

Was haben Sie sich als Gehalt vorgestellt?

Auf diese Frage antworten Sie am besten, dass Sie ein Gehalt erwarten, das Ihren Leistungen auf der Stelle entspricht. Versuchen Sie auch deutlich zu machen, dass Sie an der Stelle interessiert sind wegen der Chancen, die sie für Sie eröffnet, nicht nur wegen eines hohen Gehalts. Die Gehaltsverhandlungen gehören in eine spätere Phase des Bewerbungsprozesses, nicht in das erste Vorstellungsgespräch.

Möchten Sie noch etwas fragen?

Nun haben Sie die Gelegenheit, Fragen über die Stelle und über das Unternehmen zu stellen. Sie können auch eine persönlichere Frage stellen und Ihren Gesprächspartner fragen, warum er/sie gerne für das Unternehmen arbeitet. Als guten Abschluss des Gesprächs könnten Sie Ihren Gesprächspartner um seine Visitenkarte bitten und sagen, dass Sie später möglicherweise noch etwas nachfragen möchten. Wenn Sie nach dem Gespräch noch einmal anrufen, bringen Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner noch einmal ins Gedächtnis und bekunden dadurch noch einmal Ihr Interesse an der Stelle.

©StepStone Österreich

Social Bookmarks
Diese Seite drucken

Seite drucken


 | 
 | Sicherheit  | Über StepStone  | Wählen Sie eine Sprache aus: DE EN