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Leichte Erholung am Arbeitsmarkt

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Arbeitslosigkeit trifft Frauen weniger stark
Auch wenn die Wirtschaftsprognosen leicht positiv ausfallen und sogar schon davon gesprochen wird, dass die Talsohle der Krise bereits durchschritten ist - die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass sich das Wachstum der Arbeitslosenzahlen lediglich ein wenig eingebremst hat.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich im Vergleich zu den Vormonaten ein wenig verlangsamt. Während im September um gut 51.000 Menschen mehr arbeitslos  gemeldet waren als im Vorjahresmonat, hatte das Plus in den Monaten davor zwischen 53.000 und fast 57.000 betragen. Die Arbeitslosenquote nach heimischer Definition stieg um 1,4 Punke auf 6,5 Prozent.

Bemerkenswert: Frauen weniger stark betroffen als Männer

Die Arbeitslosenquote der Männer stieg im Vergleich zum Vorjahr um 36,1 Prozent. Bei Frauen nahm die Rate im selben Zeitraum um 19,2 Prozent zu. Jugendliche (+24,4 Prozent) waren von Arbeitslosigkeit ähnlich stark betroffen wie Menschen über 50 (+24 Prozent). Auch bei Langzeitarbeitslosen (Menschen, die länger als 12 Monate arbeitslos gemeldet blieben) stieg die Zahl um 29,1 Prozent. Im Bundesländervergleich verzeichnet Oberösterreich den höchsten Anstieg mit 50,1 Prozent.

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass die Krise am Arbeitsmarkt, trotz der Abnahme der Gewitterwolken am Konjunkturhimmel, noch nicht vorüber ist. Wie Sie Ihren Job sicherer machen können oder gerade jetzt Ihre Karriere vorantreiben können, haben wir in fünf Tipps für Sie zusammengefasst:

1. Flexibilität zeigen - denn: internationale Arbeitgeber möchten die Arbeitszeit flexibler gestalten, um Geld zu sparen.

2. Eine internationale Karriere anstreben - denn: internationale Unternehmen möchten Mitarbeiter ins Ausland versetzen, um sie nicht  komplett zu verlieren.

3. Den Willen zur Weiterbildung zeigen - denn: Um bestehende Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen derzeit auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote sowie auf den Ausbau der internen Aufstiegsmöglichkeiten.

4. Über den Tellerrand schauen - denn: Auch für den Fall, dass der eigene Job in Gefahr ist, gilt es, gezielt auf Stellenangebote von Mitbewerbern des bisherigen Arbeitgebers zu achten. Hintergrund: viele Unternehmen suchen gezielt nach entlassenen Mitarbeitern der Konkurrenz.

5. Kompromisse eingehen - denn: Sie werden bei vielen Unternehmen derzeit auf offene Ohren stoßen, wenn Sie statt einer Gehaltserhöhung, flexible Arbeitszeiten oder Weiterbildungen in Ihren Mitarbeitergesprächen einfordern

Aktuelle Arbeitsmarktdaten des Ministeriums für Arbeit, Soziales & Konsumentenschutz »

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