Mit dem Ende der New Economy Ära ist das "Du" aus dem Büroalltag zwar nicht wieder verschwunden - aber es ist keineswegs Standard. In vielen Büros gibt es keine festen Regeln für die Anrede. Meist bietet man sich erst nach einer Zeit des Kennenlernens das vertrauliche "Du" an. Das Duzen von Mitarbeitern der gleichen Ebene bereitet den wenigsten Menschen Probleme. Anders verhält es sich für manche Mitarbeiter, wenn ihnen der Chef das "Du" anbietet.
Lassen Sie sich nicht verunsichern
Wenn Sie das "Du-Angebot" eines Vorgesetzten annehmen wollen, stellen Sie sicherheitshalber fest, ob das "Du" nur für die direkte Zusammenarbeit gelten soll oder auch vor Geschäftspartnern.
Möchten Sie das Angebot ablehnen, bitten Sie ihn oder sie, es beim bisherigen "Sie" zu belassen. Teilen Sie dem/der Vorgesetzten mit, dass Sie sich darüber freuen, dass er/sie Ihnen das "Du" anbietet und damit Vertrauen und Wertschätzung ausdrückt. Sprechen Sie von Erfahrungen die Sie gemacht haben, als etwa das vertrauliche "Du" mit dem Chef als Bevorzugung missverstanden wurde und sich schlecht auf das Klima im Team auswirkte.
Sind Sie in der Frage noch unentschlossen?
Der beliebte Mittelweg zwischen dem kollegialen "Du" und dem förmlichen "Sie" im Umgang mit Vorgesetzten, ist die Ansprache mit Vornamen und das Beibehalten des "Sie".
Daniela Schlick
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