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Die Mittagspause als soziales Happening

Im Büro zu essen, mag günstiger sein, aber es kostet Nerven, Gesundheit, Freunde und Schlimmstenfalls sogar den Aufstieg

Wenn man am Arbeitsplatz zu Mittag isst, macht man nicht wirklich Pause. Man geht ans Telefon und schielt schon mal in den Posteingang wenn es bimmelt. Von Abschalten kann da ja wohl nicht die Rede sein. Denken Sie daran, was, wo und mit wem Sie essen, lässt Sie in einem bestimmten Licht erscheinen. Leberkäsesemmel, Pizza, Kebap & Co -  die nebenbei bemerkt im ganzen Büro zu riechen sind - erzeugen nun mal nicht das Bild für Engagement und Erfolg.

Die zweite Subbotschaft von mitgebrachtem/bestelltem Essen ist sogar noch übler: Sie isolieren sich freiwillig. Sie haben kein Interesse daran, neue Kontakte zu knüpfen, alte zu vertiefen oder herauszufinden, wie man in Zukunft besser zusammenarbeiten könnte.

Betrachten Sie die Mittagspause als Investition. Sie kostet Sie etwa ein Stunde, dafür erhalten Sie ein immer festeres Netzwerk und gewinnen neue Einsichten und Freunde.

Buchtipp: Die Büro Alltags Bibel von Jochen Mai. Erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag www.dtv.de

© StepStone 2010

 

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