In Zeiten schlechter Konjunkturnachrichten und Krisengipfel bauen die gut ausgebildeten Kandidaten ihren Karrierevorsprung weiter aus. Trotz gedämpfter Konjunkturlage und täglicher Hiobsbotschaften aus der Finanzwelt: Unternehmen suchen händeringend nach qualifiziertem Personal.
Je fundierter die Ausbildung, desto besser die Chance, auch in turbulenten Zeiten einen tollen Job zu finden. Gerade Absolventen von FHs stehen im besonderen Ruf, sowohl fundiertes Wissen als auch praktisch einsetzbare Fertigkeiten mitzubringen. Daher wundert es wenig, dass eine Mehrheit der Betriebe in nächster Zukunft Fachhochschulabsolventen einstellen will.
Die größte Nachfrage herrscht dem Trend entsprechend nach Absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge. Speziell Absolventen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie, Maschinenbau, Metallurgie, Werkstoffwissenschaften und Verfahrenstechnik können in der Regel aus mehreren Angeboten wählen.
Suchen und gefunden werden
70 % von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt trifft in den Online-Stellenmärkten aufeinander: Die Vorteile eines Online-Stellenmarktes gegenüber der klassischen gedruckten Stellenanzeige liegen klar auf der Hand: Ihre Aktualität, die zahlreichen Komfortfunktionen (Jobs per eMail, rasches Suchen, Bewerberdatenbanken) und die Fülle an wertvollen Informationen für Bewerber machen Online-Stellenmärkte zum absolut unverzichtbaren Hilfsmittel im Bewerbungsprozess.
Stellensuchende machen mehr und mehr von der praktischen Möglichkeit Gebrauch, ihr Bewerberprofil einfach und zugleich sehr effektiv in einer Bewerberdatenbank (z. B. auf StepStone.at) zu hinterlegen. Kandidaten hinterlassen bei rekrutierenden Unternehmen durch ein möglichst vollständiges Profil den Eindruck, leistungsbereit und motiviert zu sein. Die standardisierten Formulare helfen dem Bewerber dabei, nicht auf die Auflistung wichtiger Qualifikationen zu vergessen. Natürlich kann ein bereits existierendes Profil jederzeit vom Bewerber editiert und ergänzt werden. Das häufige Aktualisieren des Lebenslaufes bewirkt zudem, immer an oberster Stelle des Stapels gereiht zu bleiben und erhöht die Chance, von einem Unternehmen kontaktiert zu werden.
Erste Berufserfahrung für mehr Chancen
Neben einem guten Studienerfolg und erworbener Praxis verlangen Unternehmen von Talenten unter anderem Kommunikationsfähigkeit, schnelles Denken und Handeln, Zielorientiertheit, Durchsetzungsfähigkeit und Neugierde. Für viele Hochschulabsolventen stellt die fehlende Berufserfahrung eine Hürde auf dem Weg zum Traumjob dar. Die Nase vorn haben jene, die regelmäßig Praktika gemacht haben. Der Praktikant lernt während oder unmittelbar nach Abschluss des Studiums, die graue Theorie in die Praxis umzusetzen und kann diese Zeit im Lebenslauf unter die Rubrik "einschlägige Berufserfahrungen" reihen.
Verkaufsargumente im Bewerbungsgespräch
Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hat nur ein kleiner Teil der Kandidaten eine Chance auf ein persönliches Gespräch. Das Interview entscheidet letztlich darüber, wer den Job bekommt. Sind Bewerber zu einem Gespräch eingeladen, ist es wichtig, dass sie ihre Chance nützen. Sie müssen beeindrucken und sich gut verkaufen, sowohl mit ihren Antworten als auch ihrer Persönlichkeit. Von den besten Bewerbern erwartet man sich, dass sie auch auf unerwartete Fragen gekonnt reagieren und authentisch wirken. Eine gute Vorbereitung hilft den Jobanwärtern, das Bewerbungsgespräch zu meistern und macht den gegenseitigen Austausch von Informationen, Erwartungen und Perspektiven überhaupt erst möglich.
Hochschulabsolventen sitzen fest im Sattel und verdienen mehr Geld
Fachhochschulabsolventen können am Beginn ihrer Karriere mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von EUR 32.500 brutto rechnen. Im Vergleich dazu erhalten Berufseinsteiger nach Abschluss einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) etwa EUR 22.600 p.a. Auch wenn es sich bei diesen Angaben um Durchschnittwerte handelt, die in manchen Positionen und Branchen erheblich vom Durchschnittsverdienst abweichen können, verdeutlichen sie doch, dass sich Investition in Bildung immer auszahlt.
Redaktioneller Beitrag von StepStone.at, im 3s Fachhochschulführer 2009/2010
Der Fachhochschulführer, der heuer bereits zum 15. Mal erscheint, ist das zentrale Informationsmedium für angehende Studierende, deren Eltern und LehrerInnen und präsentiert sich mit zahlreichen Themen und Tipps rund um das Fachhochschulstudium
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