Spuren im Internet als Karriere-Killer
Was Personalisten über Sie im Netz erfahren
Für immer mehr Personalisten gehört die Recherche im Internet zum Bewerbungsverfahren dazu. Wer mit Kuriositäten oder Peinlichkeiten auffällt, verringert seine Chancen um den begehrten Job. Auch wenn Bewerber gerne vergessen, welche Spuren sie im Netz hinterlassen, das Internet vergisst nicht.
Lästereien oder Narzissmus sind im Netz an der Tagesordnung. In Foren und Weblogs wird nach Herzenslust über Arbeitgeber und Kollegen gelästert. So mancher Zeitgenosse schreckt auch nicht davor zurück pikante Details aus dem eigenen Privatleben preiszugeben.
Derartige Freizügigkeit könnte sich allerdings rächen - zum Beispiel dann, wenn man seinen Arbeitsplatz wechseln möchte. Denn sehr viele Personalisten und Personalberater nutzen das Internet, um mehr über Kandidaten zu erfahren, bevor sie sie zum Gespräch einladen.
Der kluge User sorgt vor:
- Achten Sie darauf, dass Sie so selten wie möglich Ihre persönlichen Daten preisgeben.
- Verzichten Sie darauf, Vertrauliches im World Wide Web auszuplaudern.
- Überlegen Sie genau, was über Sie im Internet veröffentlicht werden soll und was nicht.
- Schaffen Sie sich eine unauffällige E-Mail-Adresse an, wenn Sie sie in Webforen oder Newsgroups verwenden wollen.
- Sollten Sie eine eigene Homepage besitzen, müssen Sie diese auch pflegen. Fachliche Beträge auf Ihrer Site können der Karriere dienen!
- Beachten Sie stets die Netiquette!
- Prüfen Sie laufend wie es um Ihre aktuelle Online-Reputation bestellt ist, indem Sie die gängigen Suchmaschinen und Portale abfragen.
- Versuchen Sie negative Google-Einträge nach unten zu verbannen. Dazu müssen Sie positive Einträge schaffen, beispielsweise über ein Fachforum im Business-Netzwerk.
- Versuchen Sie Peinliches aus dem Web entfernen zu lassen. Informieren Sie dazu den jeweiligen Betreiber der Site.
- Bei Verleumdungen und Beleidigungen reicht meist eine E-Mail des Betroffenen an den jeweiligen Forenbetreiber und der Eintrag wird gelöscht. Sollte sich der Betreiber weigern, sollten Sie sich einen Rechtsbeistand holen.
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