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Hobbys im Lebenslauf: Womit kommen Sie gut an

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Aus Bewerbungsschreiben kann man gewöhnlich nicht sonderlich viel über den Charakter, die Persönlichkeit und persönliche Vorlieben herauslesen. Personalisten versuchen deswegen im Lebenslauf im Absatz "Freizeitinteressen" mehr über Sie als Person zu erfahren.

Hobbys clever auswählen
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Hobbys in Ihren Lebenslauf aufzunehmen, sollten Sie sie mit Bedacht auswählen. Nennen Sie Freizeitinteressen, die auch etwas über die berufliche Qualifikation aussagen. Ihr Engagement in der Volleyball-Mannschaft zeigt, dass Sie ein Teamplayer sind. Zudem schreibt man Sportlern Dynamik und Belastbarkeit zu. Wenn Sie Wohltätigkeitsveranstaltungen organisieren, wird man annehmen, dass Sie gern Verantwortung übernehmen.

Vernünftiger Zeitrahmen
Achten Sie darauf, dass Sie Betätigungen in der Freizeit angeben, die nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, Sie interessieren sich zu sehr für die Freizeit und nicht für den Beruf.

Bei der Wahrheit bleiben
Erwähnen Sie nur solche Aktivitäten, die Sie auch wirklich ausüben und wo Sie sich gut auskennen. Stellen Sie sich vor, Ihr Gesprächspartner ist Experte auf dem Gebiet, dass Sie als Hobby angeben. Wenn Sie enttarnt werden, ist Ihre Glaubwürdigkeit genauso dahin, wie die Chance auf die vakante Position.

Keine Pluspunkte
Wenn Freizeitaktivitäten nicht unmittelbar argumentativ eingesetzt werden können, braucht man sie nicht zu erwähnen. Computerspiele, Urlaubsreisen, Shopping und gutes Essen sind also fehl am Platz.

Daniela Schlick

© StepStone 2010

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