Die peinlichsten Fehltritte im Vorstellungsgespräch
Wer zum Interview eingeladen wird hat eine große Hürde im Bewerbungprozess bereits genommen. Umso ärgerlicher, wenn das Bewerbungsgespräch durch mangelnde Vorbereitung oder unangemessenes Benehmen zur Pleite wird.
Gleich vorweg: viele qualifizierte Bewerber sind bereits bestens für das Bewerbungsgespräch gewappnet. Aber es gibt sie, die Jobanwärter, die sich unvorbereitet und naiv dem Bewerbungsprozess stellen. Personalisten ärgern sich besonders über jene, die durch ihre Unterlagen überzeugen und sich im Gespräch disqualifizieren. Hier finden Sie einige Beispiele dazu, die leider in der Bewerbungspraxis immer wieder vorkommen.
Hitliste der Peinlichkeiten:
- Ansprechpartner vergessen
Einladungsschreiben einstecken und ggf. vor der Tür noch mal kurz überprüfen.
- Schlecht informiert sein
Auf offene Fragen zum Unternehmen, seine Produkte und Services vorbereiten.
- Unüberlegte Kritik
Harsche Kritik hat im Einstellungsgespräch keinen Platz. Man wird sich fragen warum Sie sich bei einem Unternehmen bewerben, an dem Sie so viel auszusetzen haben.
- Standardantworten geben
Verzichten Sie auf Floskeln mit denen Sie sich gut darstellen wollen. Personaler können sie nicht mehr hören.
- Betriebsgeheimnisse ausplaudern
Beschränken Sie sich auf die nötigsten Aussagen zur derzeitigen Situation.
- Schlechte Selbstpräsentation
Präsentieren Sie Ihren Werdegang flüssig und strukturiert, halten Sie Augenkontakt, sprechen Sie mit fester Stimme, seien Sie unbefangen.
- Keine Fragen stellen
Bereiten Sie Fragen an das Unternehmen vor, z.B. über den Aufgabenbereich und die organisatorische Einordnung, Schnittpunkte zu Kollegen, Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildung etc.
- Fragen zu Arbeitszeit, -konditionen und Gehalt stellen
Verkneifen Sie sich diese Fragen im ersten Gespräch. Spätestens in der zweiten Runde wird das Unternehmen diese Details mit Ihnen besprechen.
Auch der persönliche Gesamteindruck zählt. Erscheinen Sie unbedingt pünktlich. Achten Sie auf angemessene Kleidung, gepflegte Schuhe, dezenten Schmuck und gepflegte Haare. Verzichten Sie darauf, den Notizblock und Stift mit Logo des derzeitigen Arbeitgebers zu benutzen. Und stecken Sie keine Visitenkarte ihres derzeitigen Arbeitgebers ein.
Daniela Schlick
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