Die Initiativbewerbung ist eine spontane Bewerbung und erfolgt ohne Aufforderung durch eine Stellenausschreibung. Sie stellt Ihr Leistungsangebot dar, mit dem Sie ein Unternehmen davon überzeugen wollen, Sie für einen Arbeitsplatz einzustellen.
Schon der telefonische Kontakt zu einem Unternehmen - mit der Intention einer Stellensuche - ist bereits als Initiativbewerbung zu werten. Meistens ist aber die formelle Bewerbung damit gemeint.
Sie können Ihr Schreiben als Kurzbewerbung (Anschreiben und tabellarischer Lebenslauf inkl. Lichtbild) schriftlich auf Papier, per E-Mail oder mittels Bewerbungsformular versenden.
Inhalt Ihrer Bewerbungsinitiative
Das Schreiben wird gezielt an ein Unternehmen gerichtet und individuell getextet. Genau hier zeigt sich der große Unterschied zur Blindbewerbung, die in der Regel nicht auf das angeschriebene Unternehmen angepasst wird und als Massenbewerbung mit dem gleichen Text an viele Unternehmen verschickt wird.
Bei der Initiativbewerbung wird Ihnen in jedem Fall mehr abverlangt. Zunächst geht es darum, Ihren potenziellen neuen Arbeitsgeber auf die Idee zu bringen, dass er jemanden wie Sie brauchen könnte. Beachten Sie daher, dem zukünftigen Arbeitgeber zu verdeutlichen, wie Sie mit Ihren Fähigkeiten eine Bereicherung für das Unternehmen darstellen. Ihre Initiativbewerbung soll originell und auf das Unternehmensbild abgestimmt sein, so können Sie Ihr echtes Interesse zeigen.
Vertrauen Sie auf das Zufallsprinzip
Stellen Sie sich vor, im bevorzugten Unternehmen würde man schon über eine zu besetzende Stelle sprechen und gerade zu diesem Zeitpunkt trifft Ihre Bewerbung ein. Sie haben so gut wie keine Konkurrenz, weil die Stelle offiziell noch gar nicht ausgeschrieben ist und das Unternehmen profitiert davon, weil es sich womöglich ein teures Bewerbungsverfahren sparen kann.
Daniela Schlick
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