Auf die Verpackung kommt es an!
Kleider machen nicht nur Leute, sondern auch Karrieren
Beim ersten Eindruck besonders, aber auch bei Menschen mit denen die Verbindung schon besteht, ruft das Erscheinungsbild Emotionen hervor. Diese wiederum wirken sich positiv oder auch gegenteilig auf das zwischenmenschliche Klima aus. Seriöse Kleidung strahlt Professionalität aus und dokumentiert, dass man seinen Beruf ernst nimmt und seinen Kollegen und Geschäftspartnern Respekt zollt.
"Wie viele Regeln im Berufsleben sind auch jene für die richtige Kleidung in den meisten Branchen ungeschrieben und lassen somit beträchtlichen Interpretationsspielraum übrig. "Angemessen dem Umfeld, in dem man sich bewegt", heißt die Zauberformel und im Zweifelsfall gilt es besser overdressed, als underdressed im Büro zu erscheinen", rät Mag. Charlotte Eblinger.
Einige Grundregeln, mit denen man im Büro nie falsch liegt
Für Damen ist Zurückhaltung bei der Wahl des Outfits heute nach wie vor die oberste Maxime. Ähnlich wie beim Mann gilt Kostüm und Bluse in Managementpositionen für Frauen als unverzichtbar, wobei die Stümpfe an heißen Tagen auch weggelassen werden können. Tiefe Dekolletees und zu kurze Röcke sollten generell Freizeitbekleidung bleiben, denn unabhängig von der Position der Frau im Unternehmen schadet eine Überbetonung der Weiblichkeit eher und macht "angreifbar".
Wenn "Mann" sicher gehen will, die Regeln der Business-Etikette einzuhalten, darf er zunächst keine Vorliebe für grelle Farben im Büro haben. Die Farbe des Anzugs ist von der Jahreszeit abhängig - im Sommer durchaus hell, aber im Winter auf jeden Fall schwarz, blau, grau oder braun. Ebenso wichtig, wie Farbe, Schnitt und Stoff, ist die Passform - ein Anzug, der nicht richtig sitzt, kann den Gesamteindruck schnell zerstören. Das passende Hemd dazu ist weiß, hellblau oder dem Trend der Mode entsprechend und die Krawatte sollte klassisch und farblich abgestimmt kombiniert werden. Wer nicht jeden Modetrend mitmachen möchte, der ist mit der klassischen Variante am besten beraten.
An den Schuhen erkennt man, wer wirklich Stil hat. Schuhe, die man zum Anzug trägt, müssen klassisch und vor allem top-gepflegt sein. Außerdem werden Schuhe immer mit dunklen Socken getragen.
Die aus den USA übernommenen "Casual Fridays" erlauben es den Mitarbeitern/innen in vielen Unternehmen den Anzug oder das Kostüm zum Wochenausklang im Kleiderkasten hängen zu lassen und beispielweise in Jeans zu arbeiten. Ein Hemd oder eine Bluse bleibt jedoch als Mindestanforderung. Selbst am Freitag und bei extremer Hitze, verlockende Halbarmhemden und kurze Hosen sind auf jeden Fall tabu.
Quelle:
www.eblinger.com - international
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