Gründe, warum Sie eine Absage niemals persönlich nehmen sollten
In der Regel werden Sie vom Ausgang Ihrer Bewerbung schriftlich benachrichtigt. Meist handelt es sich um einen Standard-Absage-Text, der keine Begründung enthält. Fragen Sie deshalb nach, welche Argumente zur Absage geführt haben.
Analysieren Sie auch das Vorstellungsgespräch: welche Fehler sind Ihnen möglicherweise unterlaufen.
Nehmen Sie die Absage nicht persönlich
Die Entscheidung Sie zu engagieren oder nicht, ist auch von Kriterien abhängig, die Sie nicht beeinflussen konnten. Eine Absage ist niemals ein Werturteil über Sie als Arbeitskraft oder Person. Selbst nach einem ersten Vorstellungsgespräch kann sich der Interviewer über einen Bewerber noch kein vollständiges Bild machen und könnte ein solches Urteil gar nicht fällen.
Gründe für eine Absage
Möglicherweise war Ihre Bewerbung interessant, das Unternehmen hat bloß im Augenblick keinen Bedarf.
Vielleicht waren Sie zu gut, zu teuer oder zu erfahren, dass man befürchtete, die künftige Position würde Sie schon bald nicht mehr befriedigen.Oder es waren (Mit-)Bewerber im Spiel, die dem Anforderungsprofil noch besser entsprachen.
Darüber, welche Punkte im Anforderungsprofil oberste Priorität haben, können Sie nur spekulieren. Es muss nicht der oder die Beste sein, der Kandidat mit der längsten Erfahrung, mit der qualifiziertesten Ausbildung, der zum Zug kommt: die Persönlichkeit steht immer öfter ganz oben auf der Liste.
Die Chemie zwischen den Personen spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Meist wird der/die Kandidat/in den Vorzug bekommen, der/die ähnlich denkt und handelt wie das Unternehmen und die Kollegen in spe.
Daniela Schlick
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